Der Wolf und die 7 Geißlein

Autorenwertung
  • Musik
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  • Umsetzung
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  • Cover
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  • Faszination
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  • Extras
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  • Gesamt
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Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

– Der Wolf und die 7 Geißlein

Technische Details:

Sprache: Deutsch

Bildformat: 4:3 – 1.33:1

FSK: Ohne Altersbeschränkung

Spieldauer: 45 Minuten

Art der Darstellung: Realfilm-Video

DVD-Inhalte:

  • der Gebrüder Grimm: „Der Wolf und die 7 Geißlein“ (13:30 Minuten)
  • Märchen der Gebrüder Grimm: „Der Mond“ (ca. 6 Minuten) (vorgelesen von Elmar Gunsch)
  • Interview mit dem Regisseur über die Unterschiede zwischen der Umsetzung einer Geschichte in einer Theateraufführung und als Film sowie einige Szenen, wie die Kinder als Schauspieler den Film gedreht haben (ca. 5 Minuten)
  • sowie ein Interview mit Dr. Lauer von der Brüder Grimm Gesellschaft e.V. Kassel (ca. 30 Minuten)
  • Außerdem wird bspw. das Haus, in dem einer der Grimms als Amtmann gearbeitet hat, gezeigt.
  • Musikvideo (animiert, über den „Froschkönig“) (4 Minuten)

Beschreibung und Bewertung

„Der Wolf und die 7 Geißlein“: Eine Ziegenmutter muß in den Wald gehen, um Futter für ihre Kinder, die 7 Geißlein, zu besorgen. Sie schärft beim Weggehen den Kindern ein, keinem Unbekannten, v.a. nicht dem Wolf, die Tür zu öffnen. Sie könnten ihn an der rauen Stimme und dem dunklen Fell erkennen. Kaum ist die Mutter weg, kommt der Wolf, wird aber immer wieder von den Kindern genau wegen der rauen Stimme und des dunklen Fells weggeschickt. Nach und nach beseitigt der Wolf diese verräterischen Merkmale, indem er zum einen Kreide frißt und zum anderen seine Pfote mit Mehl heller färbt, so daß die Geißlein schließlich darauf hineinfallen und dem Wolf die Tür öffnen. Obwohl die Geißlein sich schnell verstecken, frißt der Wolf alle bis auf das jüngste auf und legt sich im Garten schlafen. Als die Mutter nach Hause kommt, befreit es das kleinste Junge und entdeckt den schlafenden Wolf. Da sie sieht, daß der Bauch sich bewegt, hegt sie die Hoffnung, daß die Kinder noch leben und schneidet dem Wolf den Bauch auf, befreit die Jungen und näht den Bauch wieder zu, nachdem sie Wackersteine stattdessen hineingelegt haben. Nach dem Aufwachen hat der Wolf Durst und fällt in den Brunnen, von dem er Wasser trinken will, und ertrinkt.

„Der Mond“: In einem Land, in dem es keinen Mond gibt, leben 4 Brüder, die auf einer Reise in einem anderen Land ein rundes Licht entdecken und erfahren, daß dies der Mond sei, den der Bürgermeister aufgehängt habe und gegen eine Gebühr nachts zum Leuchten bringt. Die jungen Männer stehlen den Mond und tun dasselbe in ihrem Land. Als ihre Zeit zum Sterben gekommen ist, beschließen sie, daß jeder von ihnen ein Viertel des Mondes bei ihrem Tode erhalten soll. Auf diese Weise kommt der Mond in die Hölle und durch das ungewohnt helle Licht dort feiern die Toten bald eine große Party. Dadurch wird Petrus darauf aufmerksam, nimmt den Mond mit zu sich und hängt ihn an den Himmel.

Bei der hier vorliegenden DVD handelt es sich um ein sogenanntes „Realfilm-Video“, was auch auf dem mit Zeichentrickfiguren designten Cover aufgedruckt ist, genauso wie der Hinweis, daß das Märchen von Elmar Gunsch, einem deutsch-österrischen Moderator und Autor, „präsentiert“ werde. Aufgrund des Zeichentrickcovers ist daher zunächst die Enttäuschung groß, daß es sich nicht um das o.g. Märchen im Zeichentrickstil handelt, sondern um eine Art Theateraufführung von als Ziegen und Wolf verkleideten Menschen (v.a.) Kindern, die das Märchen nachspielen, und zwar abwechselnd zu dem vorlesenden Elmar Gunsch, der dann auch jeweils eingeblendet wird. Auch die Tatsache, daß die Gesichter der Ziegen unverkleidet sind und die Menschen dahinter damit erkennbar sind, ist zunächst einmal irritierend (der Wolf hingegen hat auch eine Maske über dem gesamten Kopf). Dennoch scheint genau diese Darstellung bei den Kindern gut anzukommen, was ja das Wichtigste ist, da diese die Hauptzielgruppe sind.

Fazit

Aufgrund der recht vielen verschiedenen Inhalte der DVD – inklusive eines kleinen Musikvideos – ist die DVD in Summe doch recht interessant und schön, auch wenn die „Realfilm-Darstellung“ etwas gewöhnungsbedürftig ist. Nachteilig ist jedoch, daß auf einzelne – oben in der Aufzählung dargestellten vollständigen – Inhalte zwar allgemein auf dem DVD-Cover hinten hingewiesen wird, aber eine genaue Liste fehlt (die Geschichte „Der Mond“ bspw. wird überhaupt nicht erwähnt) und auch die Länge der einzelnen Beiträge nicht genannt wird.

Da es in der technischen Umsetzung keine einzelnen Kapitel auf der DVD gibt (lediglich das Musik-Video ist ein eigener Menüpunkt sowie Werbetrailer), ist es somit sehr schwierig, die einzelnen Beiträge anzusteuern. Darüber hinaus findet man die Beiträge auch nicht, wenn man nicht die gesamte DVD einmal anschaut und sich die Zeiten notiert, da es bei Filmstart so aussieht, als wäre nur das Märchen „Der Wolf…“ auf der DVD enthalten.

Als etwas andere Darstellung und durch die interessante Mischung der Inhalte dennoch ein lohnenswerter Kauf!

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