Deutsche Bahn AG: Planet Eisenbahn

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Planet Eisenbahn

Deutsche Bahn AG. Böhlau Köln 2010, Gebundene Ausgabe, 175 Seiten, € 14,50

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

AG (Herausgeberin): Planet Eisenbahn Bilder und Geschichten aus 175 Jahren; Köln 2010; 176 Seiten; ISBN:978-3-412-20701-4

Die Eisenbahn ist eines der ältesten technischen Verkehrsmittel, die es gibt. Im Jahre 1835 wurde schließlich die erste Eisenbahnstrecke in Deutschland zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet. Seitdem ist die Eisenbahn zu einem beliebten Verkehrsmittel geworden.

Das vorliegende und hier besprochene Buch stellt Bahnhöfe, Produkte, die von der Eisenbahn befördert werden, das Kapital, das zum Bau von Eisenbahnen und Strecken erforderlich ist und war, sowie die Gewalt, die Eisenbahnen in Kriegsgebiete brachte und bringt, vor, um nur einige Beispiele zu bringen. Text, Fotos und andere Bilder ergänzen dabei einander.

Der Böhlau Verlag ist ein wissenschaftlicher Buchverlag und Zeitschriftenverlag. Er hat jeweils einen Sitz in Wien (Böhlau Verlag GmbH & Co. KG) und Köln (Böhlau Verlag GmbH & Cie.). Der Schwerpunkt seines Programms liegt nach eigenen Angaben auf Titeln „aus den historisch ausgerichteten Geisteswissenschaften“. Der Verlag ist in privater Hand und von Medienkonzernen unabhängig, wie in der Sekundärliteratur zu erfahren ist.

Inhaltlich ist das Buch (natürlich?) auf Deutschland beschränkt. Der Leser lernt hier die ersten 175 Jahre unserer Eisenbahngeschichte kennen. So nebenbei sei hier erwähnt, daß hier das Hauptaugenmerk auf die Deutsche Bahn AG als Nachfolgerin der Bundesbahn gelegt wird. Private Bahnen, die es im 19. Jahrhundert natürlich auch gab, kommen hier überhaupt nicht vor.

Den Bildern und einer lebendigen Schreibweise sei Dank – das vorliegende Buch gefällt und liefert viele historische Informationen. Die Zielrichtung des Buches ist damit aber auch klar. Es liefert nicht etwa neue historische Informationen, die bislang unbekannt waren. Nein, mitnichten – im Grunde genommen liegt hier eine Publikation vor, die Werbung für das wohl noch immer in staatlicher Hand befindliche Unternehmen machen soll. Was ja auch nicht weiter verwundert, schaut man sich den Herausgeber des Werkes an. Eine kritische Auseinandersetzung mit sich selbst wird da nicht vorkommen.

Geht man unkritisch an das Buch heran, stört dies nicht weiter. Erwähnt werden sollte diese Tatsache aber schon. Wer weitergehende Informationen, beispielsweise zur wirtschaftlichen Situation, zur Geschichte, zu der Eisenbahn in einer bestimmen Region oder in anderen Ländern, sucht, sollte also schon zu anderer Literatur greifen.

Für die Bahn war das Jahr 2010 ein Jahr der Feierlichkeiten. So gab es beispielsweise auch Ausstellungen, die sich mit der Historie des Unternehmens beschäftigten. Das Buch ist in dieser Hinsicht eine Ergänzung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten.

Das Fazit

Ein Fazit läßt sich bei diesem Buch schnell ziehen. Es ist hübsch gemachte Werbung für das ehemalige Staatsunternehmen.

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