Deutsches Bergbau-Museum: Deutsches Bergbau-Museum

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

(Hrsg.): Bochum; Georg Westermann Verlag Braunschweig 1978; 132 Seiten

Die Ursprünge des Museums reichen bis in die 1860er Jahre zurück, als die Westfälische Berggewerkschaftskasse (WBK) eine ständige Ausstellung Bergbaulicher Utensilien in Bochum einrichtet. Heute gilt es nach eigenen Angaben als eines der bedeutendsten Bergbaumuseen der Welt und zugleich ein renommiertes Forschungsinstitut für Montangeschichte. Mit seinen rund 400.000 Besuchern pro Jahr ist es nach eigenen Angaben eines der meist besuchten Museen Deutschlands.

Andreas Hauptmann, Evelyn Kroker, Werner Kroker, Siegfried Müller, Thilo Rehren, RAiner Slotta und Gerd Weisgerber sind die Autoren, die Beiträge zu der Publikation abliefern.

Über den Verlag

Die Westermann Druck- und Verlagsgruppe veröffentlicht hauptsächlich Fachbücher, Schulbücher und Schulatlanten. Die Geschichte des Verlages reicht bis in das Jahr 1838 zurück. Er wurde damals von Georg Westermann gegründet. Der Verlag Moritz Diesterweg, der Schroedel Verlag und der Schöningh Schulbuchverlag sind einige prominente Tochterunternehmen der Verlagsgruppe, wie sie in unseren Tagen existiert. Seit 1986 gehört die Westermann Druck- und Verlagsgruppe zur Medien Union GmbH mit Sitz in Ludwigshafen. Sie beschäftigt 800 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 258,8 Millionen Euro.

Über das Buch

Unter dem Titel „museum“ hat der niedersächsische Verlag eine Schriftenreihe veröffentlich, in der beispielsweise das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, das Optische Museum in Jena, das Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum in Meldorf, das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen und Freilichtmuseum Hagen vorstellt. Die einzelnen Titel sind im Internet unter www.westermann.de einsehbar.

Unterstützt durch diverse Schwarzweiß- und Farbfotos stellt das vorliegende Werk nicht nur das Museum aus der Ruhrgebietsstadt Bochum vor. Der Leser bekommt mehr geboten als eine Beschreibung von Ausstellung und Museum. Die Forschungstätigkeit des Museums und die Geschichte des Kohle-Bergbaus sind weitere Themen, die hier behandelt werden. Das Heft ist inzwischen in mehreren Auflagen erschienen. Der Leser muß also nicht befürchten, daß er hier ein altes und damit überholtes Werk in den Händen hält.

Wer sich dieses Heft zu Gemüte führt, lernt also nicht nur die Ausstellung als solche kennen. Durch seine vielen Hintergrundinformationen ist es für jeden Leser empfehlenswert, der sich für regionale Industrie- und Wirtschaftsgeschichte interessiert. Die Bilder sorgen für eine gewisse Anschaulichkeit. Die Ausführungen sind dagegen eher sachlich und neutral angelegt, trotzdem aber verständlich genug, um von einem normalen Museumsbesucher gelesen werden zu können.

Das Fazit

Das vorliegende Heft beschreibt ein Spezialmuseum, das im Ruhrgebiet einen guten Ruf genießt. Natürlich kann man das Museum auch besuchen, ohne sich diesen Führer zu besorgen. Wer dies aber tut, wird viele nützliche Informationen in den Händen halten.

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