Die Ballade von Lucy Whipple

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Die Ballade von Lucy Whipple

Bettine Braun (Übersetzer). Deutscher Taschenbuch Verlag 1999, Taschenbuch, 224 Seiten, € 5,00

Rezension von: DieBücherDiebin | Rezensionsdatum:

Die Ballade von Lucy Whipple von Karen Cushman

Inhalt

Es war heiß. Die Sonne brannte auf der Haut und es gab weder Bäume noch sonst irgendetwas, das Schatten hätte spenden können. California Morning hasste diesen Land von Anfang an. Wie sollte man es auch mögen, nach einem Leben im saftigen Grün und der frischen Luft Massachusetts. California hatte auch eigentlich nicht vor hierher zu kommen, doch da sie erst 12 Jahre zählte, war sie noch ziemlich abhängig von ihrer Mutter und musste nun mal ihren Befehlen Folge leisten. Nachdem ihr Vater im Vorjahr gestorben war, hatte es Californias Mutter nicht länger in der Heimat ausgehalten und war mit ihrer Familie nach Kalifornien ausgewandert. Dort wollte sie sich ihren Traum verwirklich und mit den dort herrschenden Goldrausch reich werden. Doch mehr als eine Herberge zu leiten kriegt die Familie nicht zustande und so beginnt für die junge California ein Leben in der Einöde Lucky Diggins.

In der Herberge ihrer Mutter gibt es viele Goldgräber die dort Unterschlupf suchen. Neben den Stillen, die kaum ein Wort sprachen und den Aufdringlich die einen auf die Nerven gingen, gab es noch ein paar Ausnahmen, mit denen man sich dank Gesprächen ablenken konnte. Ansonsten jedoch verkroch sich California lieber hinter ihrem Buch Ivanhoe das sie zwar schon gefühlte i100 Mal gelesen haben musste, aber doch besser war, als in der brütenden Hitze außerhalb der Unterkunft Arbeit zu verrichten. Mittlerweile hat sich Californa einen Gurkentopf angeschafft indem sie ihr Erspartes sammelte, um damit später wieder zurück nach Massachusetts zu reisen. Sie verkauft Kuchen an Goldgräber und als das Geschäft so richtig gut läuft passiert ihr ein Missgeschick beim Holzholen. Sie verirrt sich und verliert das Maultier der Familie. Als Ersatz muss sie ihr gesamtes Geld an die Mutter abtreten, um ein neues finanzieren zu können.

Die Jahre vergehen und California lernt nicht nur das Jagen ( sie schlägt sich Anfangs erbämlich , letzten Endes jedoch zufriedenstellend) sondern auch verschiedene Leute kenne. Da  wäre beispielsweise der Gentleman. Ein Mann mit einem wirren Lockenkopf und einer Fiedel, welcher er an den Abenden verzückende Töne entlockt. Oder auch Clyde Claymore, ein Gesandter Gottes der versucht in Lucky Diggins als Pfarrer durchzukommen. Alles in einem wird es für California, die sich selbst den Namen Lucy gibt, da sie ihren vorherigen Namen nicht leiden kann, recht behaglich im überschaulichem Dorf.

Mit 15 Jahren dann hat Lucy die Chance, Lucky Diggins zu verlassen und zurück nach Massachusetts zu ziehen, aber wie wird sie sich entscheiden?

Fazit

Ich finde es immer wieder interessant Bücher von Karen Cushmann zu bekommen. Nicht nur das man sie innerhalb eines Tages verschlingen kann ist ein Pluspunkt sondern auch das ihre Geschichten meist ziemlich ausgefallend sind. Die Autorin schafft es immer wieder aus Perspektiven zu schreiben, mit denen man so gut wie gar nichts zu tun hat. Mit viel Geschick und erschafft sie in ihren Charakteren immer wieder naive Personen, die einen beinahe  beim Lesen zum Lachen bringen.

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