Die Chemie des Todes

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Die Chemie des Todes

Andree Hesse (Übersetzer). Rowohlt 2007, Taschenbuch, 430 Seiten, € 5,55

Rezension von: Jane | Rezensionsdatum:

Die Chemie des Todes –

Inhalt:

Die Zeit des Zerfalls einer Leiche kann man unter anderem anhand der Maden erkennen, welche in dem verwesten Körper schlüpfen. Die Maden wandern vom Körper aus in einer Reihe immer weiter Richtung Süden. Genau auf so eine Ansammlung von Maden treffen die Brüder Neil und Sam am Rand eines Waldes. Aus lauter Neugier folgen sie den Weg der Maden zurück und stoßen dabei auf eine nackte und verweste Leiche.

Die Mutter der beiden Jungen erzählt dem neuen Landarzt David Hunter, dass sie denke, dass es sich bei der Leiche um Sally Palmer handle. Während die Polizei die Leiche aufsucht, macht sich David Hunter auf den Weg zur Farm von Sally Palmer, um nach dem Rechten zu sehen. Dort angekommen, findet er ein verlassenes Haus und den toten Hund von Sally vor und ruft daraufhin die Polizei, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben.

Einen Tag später konfrontiert die Polizei David mit seiner Vergangenheit als forensischer Anthropologe. Diesen Job in London hatte er nach dem Tod von seiner Frau und seiner Tochter aufgegeben, um in Manham als Landarzt neu anfangen zu können. Zurück erinnert an die damaligen Ereignisse, beginnen ihn erneut Alpträume zu plagen. Widerwillig stimmt er zu, bei der Identifizierung der Leiche zu helfen. Mithilfe eines Fingerabdrucks, kann die Leiche als Sally Palmer identifiziert werden.

Als eine weiter Frau aus dem Dorf vermisst wird, machen sich alle Bewohner auf, um nach ihr zu suchen. Bald schon müssen sie jedoch feststellen, dass der Mörder sich im Wald besser auskennt als sie.

Unterdessen freundet sich David mit der neuen Lehrerin Jenny an. Die beide fühlen sich verbunden und haben sofort einen Draht zueinander. Als die Leiche der zweiten Frau gefunden wird, entdeckt die Polizei, dass der Mörder seine Leiche mit toten Tieren markiert. Die Leiche von Sally Palmer hatte Schwanenfedern auf dem Rücken und im Bauch der zweiten Leiche befanden sich Hasenbabys. Während die Bewohner das Dorfes sich gegenseitig verdächtigen, schwebt Jenny in großer Gefahr. Wird David sie noch retten können und wird die Polizei den Mörder fassen können?

Fazit:

Mit sowohl schlichtem Cover als auch prägnantem Titel stößt einem „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett sofort ins Augen. Das Buch beginnt mit einem Bericht über die Verwesung von Leichen und auch im weiteren Verlauf erfährt man viel, was mit dem Körper nach dem Tod passiert.

Der Protagonist David Hunter, ein ehemaliger forensischer Anthropologe, schildert dem Leser die Ereignisse, die in dem kleinen Dorf Manham geschehen. Wie sich ein Dorf gegenseitig misstraut und ein kranker Mörder nacheinander Frauen entführt und sie dann ausbluten lässt. Die Geschichte wird zum größten Teil aus der Sicht von David Hunter erzählt und nur manchmal werden die Gedanken der entführten Frauen geschildert. Diese Perspektive ermöglicht dem Leser bis zum Schluss zu rätseln, wer der wahre Täter ist.

Genauso erging es mir beim Lesen. Wenn ich dachte ich wüsste, wer der Mörder ist, stellte sich schnell raus, dass er es nicht ist. Das Ende hat mich dann umso mehr überrascht und zugleich fasziniert. Ein sehr gut gelungener , der einen garantiert zum Gruseln bringt.

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