Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

Autorenwertung
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  • Darsteller
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  • Kamera
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  • Handlung
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  • Charaktere
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  • Atmosphäre
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  • Gesamt
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Rezension von: Mr.Kay | Rezensionsdatum:

DIE ERMORDUNG DES JESSE JAMES DURCH DEN FEIGLING ROBERT FORD mit und

Inhalt:

Es ist 1881 und Jesse James ist mit seiner Bande zu dem berühmt berüchtigsten Outlaw Amerikas geworden und das mit gerade einmal 34 Jahren. Sie rauben Banken, Eisenbahnen und Kutschen aus. Bei ihrem neuesten Überfall, der zumindest laut Jesses älterem Bruder Frank, der letzte der James Bande sein soll, ist auch der junge Robert Ford dabei. Ford hegt große Bewunderung für den legendären Jesse James und kann sein Glück dabei zu sein, gar nicht glauben, doch er hat weiter Pläne, am liebsten würde er als „Partner“ weiter mit den James Raubüberfälle begehen. Er schafft es im Laufe des Abends tatsächlich zumindest zu Jesse eine Verbindung aufzubauen. 

 Während Frank nach dem Überfall tatsächlich aufhört, um Schuhe zu verkaufen und ein rechtschaffenes Leben zu führen, plant Jesse weitere Überfälle mit Ford an seiner Seite. Während sich zwischen Jesse und Bob Ford langsam ein Vertrauensverhältnis entwickelt, versuchen die Pinkerton Detektive immer mehr den Outlaw zu fassen.

Jesse wird zunehmend missmutig, misstrauisch, gereizt. Aus der Bewunderung Fords, die zu einer Freundschaft wurde, entwickelte sich langsam eine Feindschaft. Eifersucht, Angst, ein Wunsch nach Aufmerksamkeit, Ruhm und Ehre, sowie das Kopfgeld führen schließlich zu der Ermordung des Jesse James, und zeichnen Ford für ewig als den Feigling, der Jesse James hinterrücks erschossen hat.

In grandios melancholischen Bildern erzählt

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford ist kein klassischer Western, Schießereien gibt es kaum und wenn es doch mal zu einer kommt, sind sie sehr kurz. Viel mehr handelt es sich um das Psychogramm zweier Männer, die zu Feinden werden, die sich immer wieder umkreisen bis zum Schluss. Die Hintergründe die zu der Ermordung des Outlaws führten, werden genau erläutert, warum, welche Figur wie gehandelt hat, wird auf faszinierende Weise erzählt. Der Erzählstil ist zwar sehr langsam, jedoch mit so toll gefilmten melancholischen Bilder unterlegt, die dem Film eine besondere Atmosphäre geben. Die Ermordung des Jesse James ist bisher der einzige halbwegs authentische Spielfilm über den Gesetzlosen. Positiv zu vermerken ist auch der tolle Cast, die eine wirklich tolle Leistung abliefern, einziges Problem, Pitt und Affleck sind beide so gut, dass sie sich gegenseitig behindern, keiner kann die Leinwand dominieren, nur in der letzten halben Stunde des Films, in der Jesse bereits tot ist, kann Affleck zeigen, was er wirklich kann.

FAZIT

Wer einen klassischen Western erwartet, wird von dem Film wohl eher enttäuscht sein, wer aber ein detailliertes Drama bzw. Psychogramm sehen will, das von großer Filmkunst zeugt, ist hier genau richtig. Alles in allem ist „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ ein kleines und vor allem unterschätztes Meisterwerk.

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