Die fremde Frau

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Die fremde Frau

Monika Köpfer (Übersetzer). Pendo 2011, Gebundene Ausgabe, 480 Seiten, € 2,90

Rezension von: nenya1985 | Rezensionsdatum:

Die fremde Frau von

Lesley Turner stammt aus Sheffield, lebt aber mittlerweile mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in der Nähe von Bristol. Hauptberuflich ist sie Journalistin und schreibt ihre Romane nebenbei. Ihre Bücher spielen häufig in Somerset.

Inhalt:
Nachdem Sarah ihr Baby verloren hat, trennt sie sich von ihrem Lebensgefährten, da dieser einfach nicht versteht, was in ihr vorgeht. Ihre Schwester May und ihr Schwager Neil laden sie ein mit ihnen nach Sizilien zu fahren, da ihr Schwager dort als Journalist tätig ist. Sarah soll dort auf andere Gedanken kommen und Urlaub machen, doch ihr verstorbenes Baby geht ihr nicht aus dem Sinn.

Im Hotel trifft sie Alex und seinen Sohn Jamie und die beiden Erwachsenen fühlen sich gleich irgendwie miteinander verbunden. Sarah nimmt kurz entschlossen Alex’ Angebot an zu ihm aufs Land zu ziehen und sich um seinen Sohn zu kümmern, da seine Frau spurlos verschwunden ist.

Die Menschen in dem Ort, in dem Alex lebt, begegnen ihr jedoch feindselig, da alle Genevieve, Alex’ Frau, geliebt haben und sie Sarah jetzt als Eindringling sehen. Sie stößt immer wieder auf Hinweise aus Alex und Genevieves Vergangenheit und in ihr keimt der Verdacht auf, dass die andere Frau vielleicht gar nicht verschwunden, sondern tot ist.

Mit der Zeit kann sie die Vergangenheit von Genevieve entschlüsseln und kommt dem Grund, warum diese verschwunden ist, immer näher. Kann ihre Beziehung zu Alex die Last der Geheimnisse überstehen?

Fazit:
Ich fand, dass das Buch gut geschrieben ist und es mehrschichtige Charaktere besitzt. Dies ist wahrscheinlich so, da so ein Geheimnis um deren Vergangenheit gemacht wird. Die Geschichte kommt ohne große Actionszenen aus und hat eher eine leise Erzählweise.

Es geht viel um zwischenmenschliche Interaktionen und das man Menschen oft falsch einschätzt, wenn man nur eine Seite ihrer Persönlichkeit kennt. Vorurteile spielen ebenfalls eine große Rolle, die zu falschen Schlüssen über eine Person führen können. Die Charaktere im Buch haben so viele Geheimnisse vor einander, die fast alles zerstören, was sie sich aufgebaut haben.

Mir persönlich hat das Buch gefallen, doch manche Szenen waren einfach zu lang und wären für das Buch in einer kürzeren Version besser gewesen. Manchmal hätte eine Veränderung des Verhaltens einiger Charaktere der Geschichte gut getan, da manche doch sehr statisch sind. Das Buch ist eine gute Mischung aus Romanze und Krimi, das manchmal einen Schuss Übernatürliches beinhaltet.

Dieses Buch zeigt einem, dass es nicht immer gut ist, über die Vergangenheit zu Schweigen, da diese die Zukunft zerstören kann.

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