Die Hexe und der Zauberer

Autorenwertung
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  • Zeichnung
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  • Gesamt
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Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Die Hexe und der Zauberer

Vorwort
Die Zeiten sind düster im mittelalterlichen England. Der König ist seit Jahren tot und es gibt keinen Nachfolger. Die Sage erzählt, dass nur derjenige König von England werden kann, der ein Schwert das in einem Stein steckt, herausziehen kann. Viele Männer versuchen ihr Glück, doch keiner schafft es, das Schwert auch nur zu bewegen. Und so gerät das Schwert langsam in Vergessenheit. Doch das Land braucht dringend einen König.

Der Zauberer
Merlin ist ein großer Zauber. Er wohnt im Wald mit seinem Haustier, einem mürrischen Kauz namens Archimedes. Merlin sitzt am Tisch, der für zwei Personen gedeckt ist. Noch ist der Gast nicht da, aber Merlin weiß genau, dass er kommt. Und er markiert die Stelle in seinem Dach, wo der Gast hereinfallen wird. Archimedes ist skeptisch, doch Merlin ist sich ganz sicher. Der Junge, auf den er wartet ist ein kleiner, dürrer Kerl. Merlin weiß noch nicht genau, wieso dieser Junge zu ihm geschickt wird, doch er weiß, dass dahinter ein größerer Sinn steckt.

Der verirrte Pfeil
Der kleine Arthur, genannt Floh, lebt auf der Burg bei seinem Stiefvater Ector. Dort muss er viele Aufgaben erledigen, wie Geschirr spülen und aufräumen. Doch gerade im Moment verfolgt er seinen Stiefbruder Kay, der auf der Jagd ist. Als er Kay beim schießen stört, verschießt dieser einen Pfeil, der sich im nahen Wald verliert. Kay ist wütend auf Floh, doch dieser bietet sich sofort an, den Pfeil zu suchen. Sofort macht sich der Junge auf und rennt in den Wald. Er sieht den Pfeil auf einem Baum, klettert darauf und stürzt ab. Genau durch das Dach von Merlins Haus. Und er sitzt genau auf dem Stuhl, den Merlin für ihn bereitgestellt hat.

Die Erziehung
Merlin erklärt dem kleinen Floh, dass er ihn von nun an begleiten und ihm eine Erziehung zukommen lassen will. Denn schließlich hätte er eine große Zukunft. Floh glaubt nicht so recht daran. Doch nimmt er den alten Mann gerne mit auf die Burg, nachdem dieser seine komplette Einrichtung in kurzer Zeit in eine Reisetasche verpackt hat. Auf der Burg angekommen zieht Merlin mit Archimedes in den alten Turm. Dort beobachten die beiden, wie Sir Ector seinen Sohn Kay für ein Turnier ausbildet. Denn die Regeln des Turniers sagen, dass der Gewinner des Turniers der neue König von England werden soll! Floh ist sehr aufgeregt, darf er doch Schildknappe bei Kay werden. Doch Merlin hat noch anderes mit ihm vor.

Die Verwandlungen
Merlin bringt Floh zuerst das Lesen bei. Dann lässt er ihn alle seine Bücher lesen. Doch auch andere Dinge im Leben sind wichtig, nicht nur die Bildung. Daher verwandelt Merlin den kleinen Arthur erst einmal in einen Fisch. Als Arthur im Teich schwimmt, wird er von einem Hecht angegriffen und lernt seine erste Lektion: Gerissenheit ist besser als Stärke. Später verwandelt Merlin Floh in ein Eichhörnchen und der lernt nicht nur die Schwerkraft, sondern auch die Macht der kennen. Zu guter Letzt verwandelt Merlin Floh in einen Vogel, damit er seinen Traum vom Fliegen verwirklichen kann. Als Floh so durch die Lüfte schwebt wird er von einem Adler angegriffen. Er kann sich nur retten, in dem er durch den Kamin eines Hauses fliegt. Doch leider gehört dieses Haus der Hexe Madam Mim. Merlin fordert sie auf, den kleinen Vogel freizulassen. Doch Madam Mim denkt nicht daran. Merlin fordert sie also zu einem Zauberduell auf. Madam Mim ist hocherfreut.

Das Turnier
Nachdem Merlin Madam Mim als Bazillus besiegt hat, machen sie sich wieder auf den Weg zurück zur Burg. Merlin denkt, er hätte Floh nun alles Wichtige beigebracht. Doch dieser will immer noch Schildknappe bei seinem Bruder Kay werden. Merlin weiß, dass das Zeitverschwendung ist, doch Floh sieht das nicht so. Enttäuscht macht sich Merlin auf – auf die Bermudas! Doch Archimedes steht Floh bei und reist mit ihm zum Turnier. Am Tag des Wettkampfes stellt Floh fest, dass er Kays Schwert in der Herberge vergessen hat. Als er zurückeilt und es holen möchte, ist das Haus abgeschlossen. Was soll er denn tun? Da sieht er auf dem Marktplatz ein Schwert in einem Stein stecken. Da das seine letzte Rettung ist, zieht er das Schwert aus dem Stein. Die umstehenden Leute können es nicht glauben: Dieser kleine dürre Junge soll der neue König sein?

Fazit
Die König-Artus-Sage mal ganz anders. Zauberhaft umgesetzte Story, schön gezeichnet und mit viel – wie bei Disney wohlbekannt – versteckten Hinweisen. Denn (fast) alle Disney-Filme haben einen tieferen Sinn, der nett verpackt ist. Ich mag diesen Film sehr, auch wenn ich mir bei dem Titel „Die Hexe und der Zauberer“ mehr Szenen von den beiden gewünscht hätte. Unvergessen die Szenen in denen Merlin seine Tasche packt und – meine persönliche Lieblingsszene – in der Merlin Archimedes und Arthur ein Flugzeug zeigt. Wenn sich der Kauz vor Lachen auf dem Fensterbrett kringelt kann auch ich nicht mehr aufhören zu lachen. Ein schöner Film für die ganze Familie

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