Die in Plain Sight

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Dialoge
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  • Charaktere
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  • Story
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Die in Plain Sight von

Lacey Quinn, eine Hobbymalerin, die einen Antiquitätenladen führt, hat von ihrem vor einigen Jahren verstorbenen Großvater einige hervorragende Landschaftsmalereien sowie einige Horrorbilder, die Mordszenen zeigen, geerbt. Eines Tages wird in ihrer Nähe eine Wohltätigkeitsverantstaltung angekündigt, auf der die berühmte Malerin Susa Donovan (die Mutter von 6 Kindern, die fast alle schon Protagonisten der Autorin in anderen Romanen waren – siehe „Perlenbucht“, http://www.rezension.org/perlenbucht/ „Jadeherzen“ http://www.rezension.org/jadeherzen/, „Rubinträume“ http://www.rezension.org/rubintraume/ und „Bernsteinfeuer“  http://www.rezension.org/bernsteinfeuer/hier auf www.rezension.org) sich bereit erklärt hat, „Bilder-Dachbodenfunde“ von Besuchern zu begutachten und zu schätzen. Trotz des Widerspruchs ihres Vaters will Lacey einige Werke schätzen lassen, da sie glaubt, daß ihr Opa unterschätzt wird.

Kurz vor der Veranstaltung kommt Ian, ein gutaussehender Mann, in ihren Laden und kauft ein Poster.  Beide fühlen sich voneinander angezogen, glauben aber, sich nicht wiederzusehen, da sie zu weit voneinander entfernt wohnen. Auf der Veranstaltung, auf der sie unter falschem Namen die Bilder zeigt, aber trifft Lacey Ian plötzlich wieder – er ist der Bodyguard von Susa und wurde von der Firma Rarity Unlimited zu ihrem Schutz abgestellt. Als ihr Vater Lacy erzählt, daß ihr Opa Bilder des berühmten Impressionisten Martin Lewis kopiert habe, um den Lebensunterhalt der Familie zu finanzieren, bereut Lacey ihren Entschluß und will die Bilder wiederholen, damit weder ihr Vater noch ihr Opa einem Gespött ausgesetzt werden.

Da jedoch ein einflußreicher Museumsbesitzer bereits die Bilder gesehen hat und sie kaufen will – was Lacey abgelehnt hat – hat sie Schwierigkeiten, die Bilder zurückzubekommen. Plötzlich häufen sich „Unfälle“ in ihrem Umfeld. In ihr Lager – in dem die meisten Bilder ihres Opas lagern – wird eingebrochen, ihr Laden brennt nach Brandstiftung des Nebengebäudes – als Unfall getarnt – ab usw. Zum Glück sind sie und Ian zur Stelle, als es brennt und können die im Laden gelagerten Bildern retten. Auf Druck von Susa soll Ian Lacey helfen und sie unterstützen, denn sie findet Lacey sympathisch und hat in ihr ein großes Talent erkannt.

Irgendjemand aber möchte um jeden Preis die Bilder ihres Großvaters bekommen und schreckt auch vor Mord nicht zurück…

 Fazit

Ein sehr clever aufgebauter, spannend geschriebener Roman mit einem Touch Erotik (im Englischen gibt es dafür den passenden Ausdruck „Romantic Suspense“). Vor allem die Dialoge sind wieder einmal hervorragend und spritzig gemacht! Interessant ist auch, daß die Autorin wieder einmal Charaktere (hier: Susa) anderer Romane einfließen läßt und mit Susa diesmal eine wichtige Nebenfigur einen älteren Charakter, der durchaus auch ein ereignisreiches Sexleben besitzt, einbaut, was bei Romantic Suspense-Romanen sonst nicht der Fall ist.

Leider hat der Roman aber auch zwei große Schwächen:

Zum einen bleiben die Charaktere, außer der von Susa, sehr farblos. Ian zum Beispiel wird dem Leser zwar sympathisch, aber es fehlen ihm Ecken und Kanten, die einen Menschen ausmachen, trotz der von der Autorin aufgebauten Vergangenheit als Cop mit militärischem Hintergrund.

Zweitens taucht plötzlich zwei Seiten vor Romanende Lacys totgeglaubter Großvater wieder auf: weder die Handlung führt hier in irgendeiner sinnvollen Weise darauf hin, noch wird zumindest am Ende eine Erläuterung nachgeschoben in Form beispielsweise eines Dialoges zwischen Lacey und Ian. Das ist zwar für die Lösung des Falles wichtig, hätte aber einer Erklärung bedurft. So steht die Erscheinung wie eine Fata Morgana plötzlich im Raum. Schade!

Ansonsten aber ein wirklich toller Roman!

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