Die Kinder von Eden

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Die Kinder von Eden

Till R. Lohmeyer (Übersetzer). Bastei Lübbe 2001, Taschenbuch, 528 Seiten, € 3,00

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Die Kinder von Eden von

Hauptakteur des Romans ist ein Mann namens „Priest“, der in Kalifornien der Anführer einer Art Hippiegemeinde ist, die von der Regierung Land gepachtet hat, das ihr jedoch gerade gekündigt wurde, weil ein Staudamm gebaut werden und das Land neu genutzt werden soll. Die Kommune hat sich in den letzten 20 Jahren dort mit eigenem Weinanbau und anderen einfachen Tätigkeiten vom Rest der Welt abgeschottet ein schönes, einfaches Leben aufgebaut und möchte auf keinen Fall von ihrem schönen Gelände vertrieben werden, aus ihrem persönlichen Garten „Eden“.

Daher hat Priest einen Plan: Mit Hilfe des neuen Mitglieds Melanie, einer jungen Frau, die mit ihrem Kind vor ihrem Mann, einem Erdbebenwissenschaftler, davongelaufen ist, will er ein Gerät stehlen, das eigentlich Erdbeben messen und vergleichen soll, aber – so vermutet er – mittels seiner Stöße auch Erdbeben auslösen kann. Durch solche künstlich hervorgerufenen Erdbeben, vor allem in der sowieso erdbebengefährdeten Region in Kalifornien, will er die Regierung erpressen, den Staudamm nicht zu bauen, damit sie weiter dort leben können. Idealerweise möchte Priest nur damit drohen, eine Gewaltanwendung unbekannten und nicht steuerbaren Ausmaßes ist ihm auch nicht geheuer, aber aufgrund seines durchaus verbrecherischen Hintergrundes schreckt er letztendlich nicht davor zurück, seinen Worten Taten folgen zu lassen, als die Regierung sich nicht erpressen lassen möchte.

Die Drohungen Priests werden im Radio der Bevölkerung zugänglich gemacht, aber die Regierung versucht dennoch, mit Hilfe von Expertengutachten die drohende Gefahr zu negieren. Lediglich die junge FBI-Agentin Judy Maddox, die sich zufällig an den Ehemann von Melanie als Spezialisten wendet, ahnt, daß eine wirklich große Gefahr droht und versucht, die Kommune ausfindig zu machen. Priest, der sich mit modernen Techniken zur Rückverfolgung von Spuren (Telefonanrufen usw.) nicht so gut auskennt, ist zwar gewitzt, hat aber einige Fehler gemacht, so daß Judy ihm immer näher kommt. Dennoch kann sie nicht verhindern, daß Priest nicht nur einmal, sondern sogar zweimal mit dem großen Gerät ein Erdbeben auslöst, das beim zweiten Mal in einer etwas dichter besiedelten Gegend auch für erheblichen Schaden sorgt. Das dritte Beben jedoch ist ganz in der Nähe der Metropolen geplant, und Judy muß dies unbedingt verhindern.

Fazit

Anders als viele andere Romane von Follett spielt dieser in der Gegenwart, aber wieder mit einem durchaus denkbaren Szenario, so daß die Geschichte nicht nur spannend erzählt ist, sondern auch einen bedrohlichen Kern enthält, so daß der Leser am Ende das dringende Bedürfnis hat, einen solchen Fall unbedingt ausschließen zu wollen. Trotz seiner über 500 Seiten liest sich der sehr leicht, es ist ein absoluter Pageturner, bei dem man das Buch kaum vor dem Ende beiseite legen kann.

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