Die Kuh im Schlafzimmer

Autorenwertung
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  • Kreativität
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  • Unterhaltung
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  • Gesamt
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Rezension von: Evi | Rezensionsdatum:

Die Kuh im Schlafzimmer von

Tracks: 1. Die Kuh im Schlafzimmer – Bibi Blocksberg

Ein ewiger Streitpunkt bei Familie Blocksberg ist das Thema Essen: Mutter Blocksberg kocht nämlich am liebsten die uralten Hexenrezepte, die allerdings aus so wenig leckeren Zutaten wie Fliegenbeine und Kröten bestehen. Das schmeckt Bernhard Blocksberg sowie Bibi und Boris überhaupt nicht.

Vor allem Boris liebt Fast Food, wie es seine Klassenkameraden zuhause bekommen, die er beneidet. Und Bibi würde zumindest gerne mal Ravioli essen.

Papa Blocksberg hat aber einen ganz anderen Vorschlag: Weder Hexenessen noch normales Essen aus dem Supermarkt oder der Imbissbude soll es sein – sondern biologisch reine Lebensmittel, frisch vom Bauern.

Und damit man auch ganz sicher sein kann, dass die Lebensmittel nicht mit schädlichen Düngern oder ähnlichem verseucht sind, wäre es doch ideal, alles selbst anzubauen.

Nach kurzer Zeit ist auch Barbara Feuer und Flamme für diese Idee und die Blocksberg setzen sie in die Tat um: Auf dem Balkon werden Bohnen angebaut und Hühner gehalten und im Elternschlafzimmer lebt jetzt die Kuh Zenzi.

Zenzi sorgt für frische Milch, die Hühner legen leckere Eier – allerdings ist es gar nicht so leicht, eine Hochhauswohnung in einen Bauernhof zu verwandeln …

Es muht im Schlafzimmer

Die Familie Blocksberg kommt immer wieder auf neue seltsame Gedanke, normalerweise ist dafür allerdings die kleine Hexe Bibi verantwortlich – hier ist es Bernhard, der zusammen mit Barbara die außergewöhnliche Idee entwickelt.

Gesund essen, wer möchte das nicht – aber Bioessen ist teuer und schwer erhältlich, zumindest in der Zeit, in der die Geschichte entstand, nämlich bereits in den achtziger Jahren.

Also liegt es doch nah, sich die Tiere selbst zu halten und eigenes Gemüse anzupflanzen. Das wäre noch alles nicht so außergewöhnlich, wenn die Blocksbergs nicht ausgerechnet in einer Hochhauswohnung leben würden.

Natürlich sorgt der Miniatur-Bauernhof für einige chaotische Umstände. Die Kuh Zenzi ist zwar sehr lieb und niedlich, aber sie muht laut und bewegt sich recht geräuschvoll. Die Hühner machen alles voll und legen ihre Eier, wo es ihnen gerade passt.

Und natürlich stehen schon bald die empörten Nachbarn vor der Tür und wollen wissen, woher der Lärm und der Gestank von Kuhmist kommen.

Die Geschichte ist vor allem sehr witzig, ständig gibt es amüsante Dialoge und die ganze Situation ist so absurd, dass man nur darüber lachen kann.

Kinder werden aber durch dieses Hörspiel nicht nur gut unterhalten, sondern bekommen auch nützliche Lehren mit auf den Weg: Sie erfahren, dass so manch leckeres Essen wie Nutellabrote nicht gerade gesund ist, aber auch, dass Tiere gewisse Bedingungen brauchen, damit man sie halten kann – so niedlich der Gedanke einer Kuh zuhause auch ist, durchführen kann man ihn nur, wenn man ein geeignetes Grundstück besitzt.

Man erfährt ein bisschen über eine gesunde Lebensführung und wird dazu angeregt, sich mit Bioprodukten zu befassen und mal etwas stärker darauf zu achten, was man zu sich nimmt. Ein bisschen störend an dieser Folge fällt auf, dass sie manchmal wirklich ein wenig zu albern geraten ist.

Dass sich ein Polizist nach Bibis Hexerei wie ein Baby benimmt, muss nicht unbedingt sein.

Fazit

Sehr spaßige Folge, die das Thema gesundes Essen und Bionahrung mal von einer sehr witzigen Seite aus betrachtet.

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