Die Rebellion der Maddie Freeman

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Die Rebellion der Maddie Freeman

Ulrike Raimer-Nolte (Übersetzer). Boje 2011, Gebundene Ausgabe, 368 Seiten, € 7,99

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Katcvinsky

Maddie lebt in einer digitalisierten Welt. Um ihre Kinder vor der täglichen Gewalt an den Schulen und auf der Straße zu schützen wurde in den USA ein neues Schulsystem eingeführt, die Digital School. Ausgerechnet Maddies Vater erfindet dieses System, wodurch niemand mehr sein Haus verlassen muss um zu Lernen und Kontakte zu pflegen. Durch einen jahrelangen Hausarrest, den Maddie für einen Vertrauensbruch gegen ihren Vater vor einiger Zeit bekommen hat, geht sie mittlerweile in der virtuellen Welt fast völlig auf, was ihren Vater zufrieden stellt und ihre Mutter mit Besorgnis beobachtet.

Ihre Mutter sorgt immer wieder dafür, dass sie den Kontakt zur realen Welt nicht ganz verliert, indem sie ihr zum Beispiel ein Buch mit leeren Seiten aus echtem Papier und einen Stift schenkt, damit sie ihre Gedanken aufschreiben kann. Außerdem bekommt sie immer wieder echte Bücher von ihrer Mutter, die sich nie von ihren Büchern getrennt hat, um sie an ihre Tochter weitergeben zu können.  Durch ihre Mutter geht Maddie sogar noch zum echten Fußballtraining, bei dem man in Kontakt mit echten Menschen kommt. Dieses Leben zwischen zwei Welten hinterlässt in Maddie immer das Gefühl einer Leere in ihrem Inneren und sie weiß nicht womit sie diese füllen soll.

Es gibt noch eine Welt außerhalb des digitalen Netzwerkes

In der Digital School ist sie eine der Besten und im Netz hat sie hunderte virtueller Freunde und Identitäten, da sie nie als sie selbst im Netz auftritt. Alles läuft seinen trägen Gang, bis ein Kontekt sie überredet in eine Lerngruppe zu kommen, in der man dem Lehrer noch Auge in Auge gegenübersitzt. Dort trifft sie auf den interessantesten Jungen, den sie sich vorstellen kann und kann kaum glauben, dass er sich für sie interessiert, und nicht für die aufgedonnerten Schönheiten in den vorderen Reihen. 

Maddie ist nach diesem Treffen mit Justin ziemlich verwirrt, da er ihr momentanes Leben und die Erfindung ihres Vaters in Frage stellt, will ihn aber auf jeden Fall wiedersehen, denn er geht ihr einfach nicht aus dem Kopf.

Justin konfrontiert sie mit einer Menge anderer Lebenseinstellungen und bringt sie an Orte, von denen sie nicht einmal zu träumen wagte. Sie dachte, das Treffpunkte wie Cafes, Bars und Tanzclubs gar nicht mehr wirklich existieren. Ihr Umgang mit Justin bringt sie in immer größere Schwierigkeiten, bis sie plötzlich auf der Flucht vor dem Gesetz ist.

Fazit

Es ist ein wirklich lesenswertes Jugendbuch.Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, da es sich sehr flüssig und leicht lesen lässt. Es befasst sich mit einem  interessanten Thema und bietet den nötigen Platz zum mitschwärmen und träumen. Gleichzeitig ist es spannend und zeigt die unterschiedlichen Vorstellungen von Leben zwischen Erwachsenen und Jugendlichen auf.

Hier wird eine nicht ganz abwegige Zukunft beschrieben, bei der wir uns fragen sollten, ob wir nicht schon auf dem Weg sind. Mich stört nur der Eindruck, dass es nicht bei einem Buch bleibt, da das Ende doch sehr offen ist.  Mich ärgert es immer ein bischen, wenn man das vor dem  Kauf des ersten Buches nicht merkt.

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