Die Revolution von 1848 / 49

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Die Revolution von 1848/49

W Grab (Herausgeber). Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag 1998, Taschenbuch, 279 Seiten, € 0,95

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Walter Grab: Die Revolution von 1848 / 49 Eine Dokumentation

Die Revolution 1848 / 1849 war die erste deutliche Erschütterung des politischen Systems in Deutschland. Erstmals versuchten die Menschen, die bisherigen Verhältnisse aufzubrechen, den Monarchismus zurückzudrängen und zaghaft demokratische Verhältnisse einzufordern. Die Paulskirche in Frankfurt am Main sei als sichtbares Beispiel hierfür genannt. Daß diese Erhebung, daß dieser Aufschrei nach politischer Freiheit ganz schnell im Sande verlief, ist uns aus dem schulischen Geschichtsunterricht bekannt.

Das Buch

Das vorliegende Buch biete keine durchgehende Beschreibung der historischen Ereignisse. Sein Schwerpunkt liegt woanders. Der Band 9699 aus der „Universal-Bibliothek“ des renommierten baden-württembergischen Verlags vereint Verfassungstexte, Parteiprogramme, Regierungserlasse, Reden, Flugblätter, Gedichte und Aufrufe aus jenen aufregenden Tagen. So soll die Aufbruchstimmung, die Froderungen und die Kämpfe dieser Zeit noch einmal lebendig werden.

Die Besprechung

Die Zielsetzung ist damit im doppelten Sinne klar. Hier liegt kein klassisches Schulbuch oder gar populärwissenschaftliches Wer vor, das auf leicht und einfach verständliche Art und Weise geschichtliches Wissen vermittelt. Das Buch wendet sich an Kenner der deutschen Geschichte, die an Originalquellen interessiert sind. Die Kenntnis der historischen Daten und Fakten wird also als bekannt vorausgesetzt. Die Zeittalfel am Ende kann da bestenfalls einen Überblick über die Ereignisse, eine Erinnerungsstütze bieten.

Es gibt hier demnach keine Fließtexte, die Zusammenhänge erklären und somit verdeutlichen, wie und unter welchen Umständen eine historische Quelle zustandegekommen ist. Die Texte stehen für sich, sollen es zumindest. Allein schon an dieser Stelle wird deutlich, daß das Buch für Historiker, also geschichtswissenschaftlich gebildete Leser, geschrieben wurde.

Über den Autoren sind in dem Buch keine Daten enthalten. Die „Editorische Notiz“ am Ende des Werkes gibt allerdings eine Vorstellung davon, nach welchen Gesichtspunkten die historischen Quellen ausgewählt wurden. Es wird auch schnell deutlich, daß Grab von Hause aus ein Historiker sein muß, der bei diesem Reclamheft auf eine eigene Veröffentlichung aus dem Jahre 1980 zurückgreifen konnte.

Der Verlag – ein Wort zu ihm

Der Verlag gilt als mittelständischer deutscher Verlag und ist formal  als GmbH & Co. KG organisiert. Er wurde 1826 von Anton Philipp gegründet. In Baden-Württemberg gibt es seit 1947 den westdeutschen Zweig. Nach Angaben des Verlag ist die Universal-Bibliothek „das Herzstück“ der Literatur, die von dem traditionsreichen Verlag herausgegeben wird.

Das Fazit

Ein Fazit ist für mich persönlich schnell gezogen. Unter optischen Gesichtspunkten ist das Buch eine reine Bleiwüste. Leider fehlen Bilder, die die damals handelnden Personen und historisch interessante Orte zeigen.

Wie schon oben gesagt: Hier liegt ein Buch vor, das für Kenner der deutschen Geschichte gemacht wurde. Wer an Spezialwissen interessiert ist, der hält hier sicherlich brauchbare Literatur in den Händen.

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