Die Sims 3

Autorenwertung
  • Spielspaß
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  • Grafik
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  • Sound
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  • Steuerung
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  • Langzeitspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Die Sims 3: Dritter Teil, Dreifacher Spaß
Mit dem Titel „Die Sims“ hat im Jahr 2000 den Grundstein für die erfolgreichste Serie der Spielegeschichte geschaffen. Seit dem 4. Juni 2009 ist nun der lang erwartete dritte Teil erhältlich.
Grafisch sieht das Spiel seinem Vorgänger sehr ähnlich, in erster Linie hat der Detaillierungsgrad zugenommen. Die an sich moderaten Hardwareanforderungen werden leider von der neuen, nahtlosen Spielwelt in die Höhe getrieben. Die lädt nur relativ langsam nach und daran kann auch schnelle Hardware kaum etwas ändern.

Genauere Architektur
Bei den Architekturmöglichkeiten haben sich Hauptsächlich im Detail einige Dinge geändert. Das Highlight ist, dass alle Objekte nun doppelt so genau positioniert werden können und in 45°-Schritten drehbar sind. Das ermöglicht wesentlich engere Innenräume, EA weist allerdings bereits in der Spielanleitung darauf hin, dass die Sims sich bei schrägen Objekten oder Wänden gelegentlich verlaufen oder den Weg nicht eigenständig finden, selbst wenn genug Platz ist.

Auffällig ist auch das neue Baumenü, das erheblich einfacher zu benutzen ist als das der Vorgänger. Für sämtliche Objekte können außerdem auch eigene Farb- und Musterstile entworfen werden, das gleicht ein wenig die relativ überschaubare Anzahl an Objekten aus.

Bis zu fünf Charaktereigenschaften
Besonders stark geändert hat sich der Kern des Spiels: Die Sims selbst. Anstatt wie bisher die Ausprägung fest vorgegebener Charaktereigenschaften festzulegen, kann man nun bis zu fünf Charaktereigenschaften auswählen. Die Zahl der Möglichkeiten ist sehr reichhaltig und die Auswirkungen sind am Verhalten der Sims auch hervorragend sichtbar.

Ordentliche Sims beispielsweise fühlen sich in schmutzigen Umgebungen äußerst unwohl und haben Spaß am Putzen und freundliche Sims sind schlichtweg nicht zu Gemeinheiten in der Lage. Die Anzahl der Bedürfnisse ist auf sechs gesunken und die Notwendigkeit, diesen Bedürfnissen nachzugehen, wurde reduziert.

Neuer Haupteinfluss auf die Stimmung der Sims sind die verschiedenen Umstände, die auf die Sims einwirken, also beispielsweise gemütliche Sitzmöbel oder Stress. Dadurch bleibt mehr Zeit, um die eigentlichen Ziele des Sims zu erreichen. Auch Karrieren sind viel leichter als bisher zu vollenden, allerdings sind die Aktionsmöglichkeiten im Spiel riesengroß und ein Job ist eigentlich gar nicht unbedingt nötig. Die Sims können stattdessen auch im Park für Trinkgelder Gitarre spielen, im Garten Tomaten züchten – oder den Reichtum in Form eines seltenen Meteorits einfach aus der Mülltonne des Nachbarn fischen. Fast alles ist möglich.

Fazit
EA hat hier konsequent nervige Stellen des Vorgängers verbessert, bewährte Elemente beibehalten und so ein hervorragendes Spiel zusammengebastelt. Als fader Beigeschmack bleibt lediglich die geringe Anzahl an Objekten zurück, die ganz offensichtlich darauf abzielt, dass die Spieler weitere Objekte in EAs Onlineshop kaufen. Auf den Spielspaß hat das aber freilich keinen Einfluss und da gibt es nichts zu kritisieren.

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