Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

Autorenwertung
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  • Story
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Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele

Sylke Hachmeister (Übersetzer). Oetinger 2009, Gebundene Ausgabe, 416 Seiten, € 15,00

Rezension von: Sara Bosian | Rezensionsdatum:

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele von

Inhalt:
Ein junges Mädchen muss um ihr Leben kämpfen um zur Unterhaltungsindustrie beizutragen und findet dabei eine Liebe, die das Leben aller in Panem verändern kann.

Hintergrund:
Das Nordamerika der Zukunft: Durch Kriege und Naturkatastrophen wurde Nordamerika vollkommen zerstört. Aus dessen Trümmern entstand die Stadt Panem. Panem besteht aus zwölf Teilen: die Distrikte und das Kapitol, der Sitz der Regierung und der Wohlhabenden. Die Distrikte sind streng voneinander getrennt, die Regierung ist hart, es herrschen Hunger und Not in den Distrikten. Zu diesem Elend finden alljährlich sogenannte Hungerspiele statt, um den Distrkiten zu verdeutlichen, wie mächtig das Kapitol ist und sich ein Aufstand niemals lohnen würde. Bei den Hungerspielen werden aus jedem Distrikt je ein Junge und ein Mädchen, die zwischen 12 und 18 Jahre alt sind, ausgelost. Diese vierundzwanzig Kinder und Jugendliche werden dann in eine Arena gesperrt, damit sie sich gegenseitig bekämpfen, denn nur einer/eine kann überleben und als Sieger aus den Spielen hervorgehen. Dieser Überlebenskampf wird als TV-Ereignis des Jahres vom Kapitol inszeniert. Das Spektakel wird durch hunderte Kameras gefilmt und live übertragen. Für die Bewohner des Kapitols ist es ein riesen Spaß, sich die Spiele im Fernsehen anzuschauen. Für die Bewohner der Distrikte ist es eine Qual, denn zuschauen ist Pflicht und so müssen sie jedes Jahr aufs Neue mit ansehen, wie ihre Kinder, Brüder, Schwestern und Bekannte getötet werden. Der Familie des Siegers winkten allerdings ein sorgenfreies Leben ohne Hunger und Not, doch ist es das den meisten Distrikten nicht wert.

Protagonist:
Dieses Jahr findet wieder ein Hungerspiel statt und Katniss hofft, dass das Los nicht ihren Namen trägt. Sie hat Glück, denn ihr Name steht nicht auf dem Zettel, dafür der Name ihrer geliebten 12-jährigen Schwester Prim. Sie zögert keinen Moment und meldet sich freiwillig anstatt Prims Stelle, um an ihrer statt zu den Spielen zu gehen. So treten sie und Peeta, ein Junge aus ihrer Nachbarschaft, für Distrikt 12 an. Das Spiel beginnt und es geschieht etwas noch nie da gewesenes: Peeta rettet Katniss das Leben.

Weiterer Verlauf:
Dies ist der Auftakt eines gefährlichen Spiels auf Leben und Tod und einer Liebe, die niemals bestehen kann. Oder vielleicht doch? Denn noch bevor die Spiele zuende sind wird Katniss etwas tun, was ihr vielleicht in diesem Moment als das einzig Richtige erscheint, sie aber zur Gegnerin des Kapitols machen wird, und das ist vermutlich noch gefährlicher als die Spiele selbst.

Fazit:
Ein Buch mit Suchtfaktor. Die Figuren sind durchsichtig, sodass man sich gut in sie hineinversetzten kann. Die Protagonistin, Katniss, ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit Wiedererkennungswert. Da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man sich sehr leicht in die Geschichte einfügen und hat das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Die Geschichte hat einen roten Faden und ist sehr detailgetreu. Es ist faszinierend für mich gewesen, dass mich etwas wie die Suche nach Nahrung regelrecht fesseln konnte. Das besondere Highlight ist die Liebesgeschichte, die durch Missverständnisse, Misstrauen aber auch Zärtlichkeit, Zuneigung und gegenseitiges Beschützen geprägt ist. Trotz der starken und auch traurigen Geschichte ist viel Humor vorhanden. Ein Wechselbad der Gefühle, bei dem man im einem Moment weint und im Nächsten lacht. Ein mehr als gelungenes Werk mit Spannung, Kampf, Liebe und Tod. Der Auftakt einer vielversprechenden Trilogie, die starke Lust auf mehr macht.

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