Die Vergessenen

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Zwischenmenschliches
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  • Mystery
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  • Gesamt
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Die Vergessenen

Julianne Moore (Hauptdarsteller). Sony Pictures Home Entertainment 2005, DVD, € 6,32

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Die Vergessenen

Inhalt 
14 Monate ist es nun her, dass Telly Paretta ihren Sohn bei einem Flugzeugabsturz verloren hat. Sam war neun Jahre alt. Seit dieser Zeit ist kein Tag vergangen ohne, dass die in New York lebende Frau, nicht auf der kleinen Schaukel im Park gesessen und auf den Spielplatz geschaut hat. Wie gerne hat ihr Sohn dort gespielt. Es verging kein Tag an dem sie nicht dort waren. Jeden Tag sah sie sein Lächeln auf seinem Gesicht. Täglich steht sie in seinem Zimmer und schaut sich die Familienfotos- und Alben und die Videoaufnahmen.

Hat es Sam nie gegeben?
Seit dem Absturz ist sie bei Dr. Munce in psychologischer Behandlung. Er und auch ihr Ehemann wollten ihr sogar glaubhaft machen Sam hätte es nie gegeben. Er sei bei der Geburt gestorben. Sie hätte damals einen Schock gehabt und sich von diesem nicht erholt. Ihrer Meinung nach kann ihr ihr Gedächtnis aber nicht solch einen Streich spielen. Doch dann merkt sie, dass nach und nach Beweise für die Existenz ihres Sohnes verschwinden. Dann fällt ihr ein Familienfoto auf, auf dem Sam plötzlich verschwunden ist. Sie macht ihren Mann dafür verantwortlich. Mitten in der Nacht rennt sie auf den Spielplatz. Dort sieht sie einen Mann, den sie zu kennen glaubt. Sein Name ist Ash Correll. Er ist der Vater von Lauren, Sam´s Spielkameradin. Auch sie kam bei dem Absturz ums Leben. Sie kann sich an Lauren sehr gut erinnern, doch ihr Vater tut so als wisse er nicht wovon sie spreche.

Telly arbeitet seit einiger Zeit an einem Kinderbuch und versucht sich darauf zu konzentrieren. Aber immer wieder schweifen ihre Gedanken ab. Wieder schaut sie sich die Fotoalben an und muss feststellen, dass sämtliche Fotos und Notizen weg sind und die Videkassetten sind leer. Sie ruft Jim ganz panisch an, der sagt es wäre nie etwas auf den Kassetten gewesen. Dann ruft er den Psychiater an, der glaubt seine Patientin hätte den Verstand verloren.

Telly flieht geradezu aus der Wohnung in die nächste Bibliothek. Keine Zeitungsmeldung, nichts findet sie mehr über den Vorfall und auch ihre Nachbarin kann sich nicht an Sam erinnern. Ihr einziger Hoffnungsschimmer ist Ash Correll. Sie besucht ihn in seinem Loft. Das dort mal ein Kind gewohnt hat ist nicht mehr zu sehen. Sie kann die beiden noch genau vor sich sehen, wie sie dort gespielt haben. Noch immer behauptet Ash nie eine Tochter gehabt zu haben. Er ist wieder betrunken und legt sich schlafen. Dann sieht sie in dem Raum wo sie früher das Kinderzimmer vorgefunden hat einen Riss in der Tapete. Sie löst sie und findet eine von Kinderhand bemalte Wand, die sie Ash am nächsten Morgen zeigt. Er sagt diese müsse von früheren Bewohnern her stammen und ruft die Polizei.

Fazit
Für den Regisseur Joseph Rouben war „Die Vergessenen“ seine erste Regiearbeit nach sechs Jahren. Er hat eine Affinität für diese Art Film wie er schon mit „ Für das Leben meines Freundes“ oder auch „Das zweite Gesicht oder „Der Feind in meinem Bett“ zeigte.  „Die Vergessenen ist grundsolide inszeniert und er zeigt sein Händchen für den Aufbau von Spannung sowie Charakterzeichnung. Einen wesentlichen Teil des Films macht auch die schauspielerische Leistung von aus. Sie gibt ihrer Rolle genau die richtige Portion Entschlossenheit und Verzweiflung. spielt ebenfalls hervorragend. Das Werk ist kein Psychothriller und den dazugehörigen üblichen Elementen, wie Verfolgungsjagden und Entwirrungsszenarien. „Die Vergessenen“ ist ein Mysterythriller.

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