Die Wanderhure

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Lesbarkeit
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  • Handlung
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  • Realistisch
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  • Abenteuerlich
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  • Gesamt
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Rezension von: Atlantara | Rezensionsdatum:

Inhalt
Im Jahre 1410 hält der Graf Ruppert, um die Hand der schönen Bürgermeisterstochter Marie an. Ihr Vater kann sein Glück kaum fassen, Aber er ahnt nicht,dass es dem gräflichen Bewerber nur um das Vermögen seiner Braut geht. Der Graf schreckt dafür auch vor keinem Verbrechen zurück. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige.

Der Roman“ Die Wanderhure“ ist kein Liebesroman. Die Autorin beschreibt, wie zu der Zeit, in der Marie „lebt“, Heuchelei und Intrigen eine große Rolle spielen. Über Nacht wird die junge Frau zu einer Geächteten. Sie wird verleumdet und schwer verletzt, aus der Stadt geworfen. Von einer Hure gefunden, aufgenommen und gepflegt, lernt Marie als Verstoßene unter Verstoßenen zu leben. Sie muß um zu Überleben ihren Körper verkaufen. Aber ihre Hoffnung, den Verantwortlichen, für ihren Abstieg zu finden, ist so groß, dass sie sich anpaßt, ohne ihre Selbstachtung zu verlieren. Je mehr die junge Frau auf ihren Weg erlebt, um so stärker wird ihr Selbstbewußtsein. Sie geht mit erhobenen Haupt durch die Strassen, obwohl jeder an ihrer Kleidung, sie als Hure erkennt. Begleitet wird Marie von ihrere Retterin, die zu einer guten Freundin wird. Aber auch zwei andere Huren schließen sich für eine Zeit, den Weg der beiden Frauen an. Jede der vier Frauen, versucht auf ihre Art mit ihren Schicksal fertig zu werden.

Die Autorin gibt uns einen Einblick in die Vergangenheit. Der Leser begleitet Marie auf ihren schweren und abenteuerlichen Weg.

Sehr gute Beschreibungen der Orte und Personen, die den Leser begegnen, geben ihm das Gefühl am Geschehen teilzunehmen. Vor dem geistigen Auge werden die Personen lebendig. Angst, Freude, Grauen, Abscheu, Trauer und natürlich Hoffnung, spürt der Leser, beinahe genauso, wie die Handlungsfiguren. Die Heuchelei, Huren zu verachten, zu verjagen und durch ihre Kleidung, zu kennzeichnen. Aber diese dann aufzusuchen, um ihre Dienste in Anspruch zu nehmen, wird in der „Wanderhure“ sehr gut zum Ausdruck gebracht.

Fazit
„Die Wanderhure“, ist ein Roman, der den Leser von Anfang bis zum Ende fesselt. Schon beim Lesen der ersten Kapitel,erfährt man von der Grausamkeit des Mittelalters. Nicht einen Moment entsteht Langeweile. Das Buch ist ein absolutes Muss für Liebhaber historischer Romane. Es ist sehr realistisch dargestellt. Spannend, Lebendig und mit Gefühl geschrieben, übertrifft der Roman alle Erwartungen, die man in dem Titel legt. Wie dieser Roman letztendlich zu Ende geht,kann man kaum erahnen. Das macht ihn ja auch so spannend. Der Leser wird immer wieder überrascht. Die Handlung ist von Kapitel zu Kapitel nicht vorhersehbar. Das hat man bei Romanen nicht so oft.

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