Die Welt von innen – Faszination Mikrokosmos

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  • Kreativität
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  • Langzeitspaß
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  • Unterhaltung
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  • Gesamt
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Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

Memo:Die Welt von innen – Faszination Mikrokosmos

Mikroskope zum Spielen
Es muss vor Jahrtausenden gewesen sein, irgendwann in den Anfängen der kreativen Menschwerdung, als man auf die Idee kam, Heranwachsenden in irgendeiner Form ein Memory-Spiel anzubieten .Ein einfaches, klassisches Beispiel aus der Naturpädagogik ist die naheliegende Form dieses spielerischen Ursprungs. Gibt man Kindern nämlich Blätter, Früchte, Zweige oder andere Naturgegenstände und fordert sie auf, ähnliche oder fast gleiche in der umliegenden Landschaft zu suchen, dann entbricht dieses leidenschaftliche, kindliche Feuer und auf geht’s zum Suchen, Sichten und Vergleichen.

So sind die spannenden Memory-Varianten in irgendeiner Form in jedem Kinderzimmer, oder besser: in jeder Familie zu finden. Eine gelungene Kombination dieses Spiels und dem Bezug zur Natur präsentiert nun -publishing. Die Welt von innen lautet der Titel eines Spiels, das sich mit der Faszination Mikrokosmos auseinandersetzt. Also mit Bildern operiert, die das normale Sinnesorgan Auge des Menschen so nicht wahrnehmen kann, mit Hilfe des Spieles aber auf faszinierende Art und Weise entdecken darf.

48 Karten, also 24 Paare warten in einer hübschen Pappschachtel, inklusive Leporello, oder altdeutsch: einer Anleitung und einem Begleitheft. Schön, wie sympathisch man sich auch von Verlagsseite an die Adressaten wendet. Wissenschaft kann durchaus schön sein, formuliert das Begleitheft, nachdem man dort – verständlicherweise – lesen durfte, dass vielen – nicht nur jungen Spielnasen – Naturwissenschaften eher trocken und bieder vorkommen. Mit dem Spielen hört das zum Glück auf. Wenn sich bizarre, phosphoreszierende und bunte Bilder auftun, die einen an Pilze, Lippen oder Mandalas erinnern; und sich dann in dem entsprechenden Hinweis erfahren lässt, was man dort sehen kann und um wieviel diese Bilder vergrößert worden sind.

Erraten, um was es sich bei den Bildern handelt, wie der Autor und Erfinder vorschlägt, ist nahezu unmöglich, aber probieren kann man es ja. Doch auf den Querschnitt durch eine Buche (wenn man eine Herzform sieht) oder die Oberfläche eines Salbeiblattes (wenn man bunte Pilze sieht) kann man nicht kommen, sollte sich stattdessen lieber begeistert auf die gestochen scharfen Bilder stürzen und sich von ihnen quasi meditativ einnehmen lassen.

Fazit:

Ein wunderschönes, von hervorragender Qualität aufgemachtes Spiel und eine kleine Lern- und Wissensshow erwartet Kinder wie Erwachsene mit diesem Produkt. Ein dickes Plus den Machern. Und den Neugierigen sei empfohlen sich schon einmal auf die Maxivergrößerung von Rasierschaum zu freuen – ja, auch dieses quasi kulturnatürliche Produkt verdient einen genaueren Blick. Lassen sie sich überraschen.

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