Die Zeugin

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Die Zeugin

Christoph Göhler (Übersetzer). Blanvalet 1998, Taschenbuch, 505 Seiten, € 8,99

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Die Zeugin von

Die junge Anwältin Kendall Deaton überlebt nur mit großem Glück einen Autounfall und kommt mit ihrem kleinen Baby und dem ebenfalls überlebenden Beifahrer ins Krankenhaus. Dem Polizisten erklärt sie, daß sie sich und den Beifahrer mit Mühe aus dem Auto gerettet hat, eine weitere Insassin jedoch beim Aufprall schon tot gewesen sei und nun mit dem Auto im Fluß untergegangen ist. Ihr Beifahrer leidet unter Gedächtnisverlust und Kendall, die etwas zu verbergen hat, gibt ihn als ihren Ehemann John aus und kann so für ihn entscheiden. Nach ein paar Tagen flieht Kendall aus dem Krankenhaus; in der Zwischenzeit hat sie – mit Bargeld, das sie bei sich trug – einen Gebrauchtwagen gekauft und alles für die Flucht vorbereitet, aber John fängt sie noch im Krankenhaus ab und verlangt, mit ihr zu gehen, da er weiß, daß irgend etwas nicht mit ihr stimmt und er ihr auf die Schliche kommen will.

Und noch immer weiß er nicht, wer er ist und sie ist seine einzige Brücke in die Vergangenheit. So fahren sie mit dem Auto Kilometer um Kilometer, Kendall verrät jedoch nicht was sie vorhat, zaubert nur immer wieder Bargeld aus ihrer scheinbar unendlichen Reserve.

Der Leser merkt, daß Kendall keine wirkliche Verbrecherin ist, obwohl diese in ihren Gedanken selbst zugibt, zu lügen und vor der Polizei auf der Flucht zu sein, aber er erfährt erst sehr spät im Laufe der Handlung die Hintergründe für ihre Flucht. Immer wieder versucht sie, John loszuwerden, bekommt dann aber wegen seines Gesundheitszustands Skrupel. Allmählich entdeckt sie auch, daß sie sich in seiner Gegenwart trotz seiner zahlreichen Verletzungen durchaus wohl und sicher fühlt.

Erst nach und nach wird klar, daß sie vor ihrem Ehemann und ihrem Schwiegervater flüchtet, die in ihrer Heimatstadt, in die Kendall nach der Hochzeit gezogen war und als Strafverteidigerin gearbeitet hat, einen Geheimbund mit äußerst gefährlichen Machenschaften leiten, der auch vor Mord nicht zurückschreckt.

 

Fazit

Ein sehr spannend geschriebener Roman – einer der ersten Thriller von Brown, die als Liebesroman-Autorin begonnen hat  – , vor allem, weil man lange nicht weiß, was genau Kendall zu verbergen hat. Auch die Identität ihres Begleiters John ist bei Auflösung eine große Überraschung und sorgt sowohl für Probleme bei Kendall als auch für die Lösung des Falles im Endeffekt.

Die deutsche Übersetzung von Christoph Göhler ist wie gewohnt hervorragend vor allem durch dessen Fähigkeit, das amerikanische Original so treffsicher in „natürliches“ Deutsch zu übertragen.

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