Diesseits der Liebe

Autorenwertung
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Diesseits der Liebe

Rita Langner (Übersetzer). MIRA TASCHENBUCH IM CORA VERLAG 2009, Broschiert, 304 Seiten, € 0,79

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Diesseits der Liebe von

Inhalt

Libby Stone hat sich in die Berghütte ihrer Familie im westlichen Oregon zurückgezogen, um endlich ihre Doktorarbeit im Bereich der Anthropologie fertigzuschreiben.

Eines Tages sieht sie, wie offenbar ein Flugzeug ganz in ihrer Nähe abstürzt und fährt dem Licht sofort nach, um eventuelle Überlebende zu retten. Auf dem Weg findet sie auch einen verletzten und bewußtlosen, aber sehr attraktiven Mann und nimmt ihn zu sich mit nach Hause, wo sie ihn versorgt.

Als Cal Hornblower aufwacht, findet er sich in Libbys Hütte und mit starken Kopfschmerzen und mit Verbänden am Körper wieder. Dennoch ist er sehr desorientiert, denn alles in der Hütte sieht so altertümlich aus und er kann sich auch nicht erinnern, wo genau er abgestürzt ist. Schließlich muß er feststellen, daß er sein Gedächtnis verloren hat.

Libby pflegt ihn sehr liebevoll, sie fühlt sich von dem attraktiven Fremden angezogen und ahnt, daß er ihr nichts Böses will.

Als er sich soweit erholt hat, daß er etwas essen kann, macht Libby ihm ein Omelette und schon nach dem ersten Bissen beginnen die Mißverständnisse. Er fragt sie nämlich, ob die Eier echt seien, was Libby ganz verwirrt bestätigt.

Noch ahnt sie nicht, daß Captain Hornblower die Kontrolle über sein Raumschiff verloren hat und durch ein technisches Mißgeschick aus der Zukunft in der Gegenwart gelandet ist.

Und er ahnt noch nicht, daß er – aus seiner Perspektive gesehen – in der Vergangenheit gelandet ist, wundert sich aber über viele Dinge und Aussagen.

So sind viele Möbel aus echtem Holz – was es in seiner Zeit alles nicht mehr gibt oder unbezahlbar ist. Schließlich, anhand von Zeitungen und anderen Beweisen, stellt er fest, daß er über 300 Jahre zurück in der Vergangenheit gelandet ist. Sofort macht er sich daran, nach Lösungen für sein Problem zu suchen, um wieder sein Raumschiff startklar für die Zukunft zu machen und kämpft dabei mit den Tücken der altmodischen Computer aus den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts…

Beide fühlen sich zueinander hingezogen, aber schon bald sagt Hornblower Libby die Wahrheit, und obwohl beide wissen, daß ihre Liebe keine Zukunft hat, geben sie sich ihren Gefühlen hin.

Am Tage versucht Libby Cal mit seinem Raumschiff zu helfen und beide fragen sich gegenseitig Löcher in der Bauch über die Lebenssituation, den Alltag usw. ihrer jeweiligen Leben in der Vergangenheit bzw. Zukunft. 

Dann kommt der Moment der Wahrheit – Cals Raumschiff ist fertig und er verläßt schweren Herzens Libby…

Fazit

Es ist ein wirklich sehr witzig geschriebener Roman, mal etwas ganz anderes von Nora Roberts. Die Charaktere sind sehr liebenswert und menschlich dargestellt und die vielen Beispiele über die Dinge, die es in der Zukunft (in der Phantasie der Autorin) noch geben wird oder durch welche Dinge sie ersetzt werden, sind sehr lustig, aber auch zum Nachdenken anregend dargestellt. Linda Howard hat das Thema in ihrem Buch „“Mitternachtsmorde“ (2005) übrigens nochmals aufgenommen.

Wirklich eine empfehlenswerte Lektüre, witzig, erotisch, nicht zu tiefgründig, aber auch nicht sehr oberflächlich.

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