Dirk Krämer: Ägypten

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Dirk Krämer / Klaus Maas (Hrsg.): Linien stiller Schönheit aus der Sammlung DKM Band III Ägypten

Das Buch ist im Jahre 2011 im Selbstverlag in Duisburg erschienen. Es ist 136 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Hier liegt ein Ausstellungskatalog vor. Er erscheint anläßlich der Ausstellung „Ägypten – Linien stiller Schönheit“, die vom 23.9.2011 bis zum 30.1.2012 im Museum DKM in Duisburg zu sehen ist. Die Texte sind in deutscher und englischer Sprache gehalten.

Das Museum

Das Museum DKM ist bekanntlich ein privat organisiertes Museum, das von den beiden Sammlern Dirk Krämer und Klaus Maas, die ja auch die Herausgeber dieses Buches sind, bestückt wird. Mit seiner eher klassisch anmutenden Ausstellungspräsentation ist es durchaus ein lohnendes Ausflugsziel. Es liegt leider etwas versteckt ganz in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofes.

Die Beschreibung des Buches

Nach dem Vorwort von Peter Blome folgt die Einführung in die Ausstellung. Andre Wiese hat sie geschrieben. Der Begriff „Einführung“ ist hier auch tatsächlich wörtlich zu verstehen. Wiese gelingt es, auf eine leicht verständliche und auch für den ägptenwissenschaftlichen, kulturhistorisch-kulturwissenschaftlichen sowie kunstwissenschaftlich-kunsthistorischen Laien geeignete Art und Weise einen kurzen, knappen Überblick über die Kunst des alten Ägypten zu bieten.

Den Expotanten wird dabei – ganz im Stile eines klassischen Ausstellungskataloges – eine Doppelseite zugestanden. Auf der Seite mit den geraden Ziffern werden die ausgestellten Sammlerstücke sprachlich vorgestellt; dazu gehören auch die technischen Daten. Auf der gegenüberliegenden Seite, also der mit den ungeraden Ziffern, folgt ein ganzseitiges Farbfoto und dem jeweiligen Ausstellungsobjekt.

Eine Einordnung

Ich kenne weder das Museum noch die Ausstellung. Warum sollte ich mir also diesen Katalog besorgen? Wer keinen Bezug zu Duisburg, weder zur Stadt noch zum Museum DKM hat, wird diese Frage sicherlich zu Recht stellen.

Und dennoch ist sie leicht zu beantworten. Hier betreibt jemand mit viel Engagement eine Kunstsammlung, die er auch der Öffentlichkeit präsentiert. Das Museum ist durchaus sehenswert, der dazugehörige Ausstellungskatalog lesenswert. Ein Katalog wie deiser kann daher auf die stelle Perle des Museums aufmerksam machen. Wer sich für Altertumskunde interessierte, hält hiermit einen guten Überblick über altägyptische Kunst in den Händen. Wo sonst gibt es sie im Ruhrgebiet zu sehen? Wer Ausstellungskataloge aus anderen, auch öffentlichen Museen kennt, dem imponiert, die professionelle Gestaltung des Kataloges.

Der Leser sollte aber vor einem Mißverständnis gewarnt werden. Hier werden Gegenstände vorgestellt, die in einer Ausstellung zu sehen sind. Der Leser bekommt also nicht gesagt: „Lieber Museumsbesucher, wenn du nach links schaust, bekommst du das zu sehen. Und wenn du nach rechts siehst, bekommst du dies zu sehen.“ Wer ein solches Werk haben möchte, muß etwas suchen. Vielleicht gibt es ja schon eine solche Lektüre.

Das Fazit

Hier liegt ein lesenswerter Ausstellungskatalog vor.

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