Dirk Krämer: Iran Amlash

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Dirk Krämer / Klaus Maas (Hrsg.): Linie Stiller Schönheit aus der Sammlung DKM Band II Iran Amlash Tiergefäße und Tierbronzen

Das Buch ist im Jahre 2011 in Duisburg im Selbstverlag erschienen. Es ist 80 Seiten stark.

Die Inhaltsangabe

Die Ausstellung „Iran Amlash – Linien stiller Schönheit“ war in der Zeit vom 27.5.2011 – 24.10.2011 im Museum DKM, Duisburg, zu sehen. Die beiden Herausgeber dieses Buches sind nicht nur die Museumsbetreiber und Museumsdirektoren, sondern auch private Sammler und eine Bereicherung des Duisburger Kulturlebens. Leider liegt es etwas abgelegen, auch wenn der örtliche Hauptbahnhof ganz in der Nähe liegt.

Schaut man sich die Negativschlagzeilen beispielsweise rund um das Landesarchiv und das Museum Küppersmühle an, ist dies schon schon bemerkenswert.

Die Buchbesprechung

Doch nun zurück zum Buch. Liest man es quer, blättert man es durch, merkt man als Leser schnell das Gestaltungsmerkmal, das sich durch das Buch zieht.

Zuerst gibt es eine rein sprachliche Einführung in das Thema. Dann gibt es den umfangreichen Bildteil. Er ist klassisch aufgeteilt. Auf den Seiten mit den ungeraden Ziffern gibt es jeweils ein großformatiges Farbbild, das in der Regel über die ganze Seite geht.

Auf den Seiten mit den geraden Ziffern gibt es den Textteil, der in deutscher und englischer Sprache geschrieben ist. Er bietet nicht nur die technischen Daten zu dem jeweiligen Kunstwerk, sondern auch eine Einführung. Wohltuend dabei: Hier steht nicht die Kunstwissenschaft im Vordergrund. Es dreht sich eher um Geschichtswissenschaft, allgemeine Kulturwissenschaft und Archäologie. Hier wird also praktisches Wissen vermittelt und nciht unbedingt theoretisches Gerede geboten.

Was Seitengestaltung und Aufbau anbelangt, erfinden die beiden Herausgeber also das Rad nicht neu. Dies ist aber auch nicht erforderlich. Das Buch macht auch so einen guten Gesamteindruck. Es bietet einen hervorragenden Überblick über die Ausstellung und ihre Exponate. Wie erfolgreich sie war, muß an dieser Stelle offen bleiben. Die beiden Museumsleiter veröffentlichen leider keine Kennzahlen über ihr Museum. Da kann ein Ausstellungskatalog wie dieser schon eine gute Gedächtnisstütze sein.

Hie wird hochwertige Kunst gezeigt, die keinen Vergleich mit modernen Künstlern zu scheuen braucht. Hinzu kommt, daß hier ein Land in den Mittelpunkt gerückt wird, das vielen von uns fremd ist. Wer kennt sich sonst schon von uns vor allem in alter persischen Kunst aus? Die Texte sind gut recherchiert und auch so leicht verständlich gehalten, daß sie für einen Nichtfachmann verständlich sind.

Das Fazit

Das Buch ist, wie schon gesagt, ein Austellungskatalog. Er ist gut gemacht und von daher nicht nur ein Ausstellungskatalog, sondern auch als Werbung für das Museum gut geeignet.

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