Domino Effect

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Domino Effect von Gotthard

Die Band:

Seit den 90er Jahren zählen die Musiker aus Lugano im Kanton Tessin zu den großen Namen im europäischen Hard Rock. Jedes der neun Studioalben belegte den ersten Platz der Charts ihrer Heimat und Tourneen mit oder festigten den Ruf auch im restlichen Europa.

Heimgesucht wurde die Band von einem schweren Schicksalsschlag, als Sänger Steve Lee im Oktober 2010 bei einem unverschuldeten Autounfall ums Leben gekommen ist.

Das Album:

„Domino Effekt“ aus dem Jahr 2007 ist das achte Studioalbum der Band, dass auch in den deutschen Charts bis auf Platz 22 stieg. 14 Songs umfasst das Album, die das Herz eines jeden Rockfans höher schlagen lassen.

Schon der Opener „Master Of Illusion“ macht deutlich, was den Hörer erwartet: Satte Rocksongs mit einer tollen Melodie und Steve Lees fantastischer Stimme. Es folgt „Gone To Far“. Ebenfalls eine tolle Rocknummer, bei der Gotthard unter Beweis stellen, dass Mainstream und Rock sich nicht immer ausschließen müssen.

Mit dem Titelsong folgt eine Nummer, die ein weiteres Mal die Songwriterqualitäten der Band unter Beweis stellt.

Nach diesem rockigen Auftakt folgt mit „Falling“ die erste Ballade. Auch hier sind Gotthard in ihrem Element. Ein Song, der vor allem durch Steve Lees Stimme getragen wird. Im weiteren Verlauf gibt es dann den gekonnten Wechsel aus rockigen Nummern („The Cruiser“, „Come Alive“ oder „Now“) oder schmachtenden Balladen („The Call“ oder „Letter To A Friend).

Insgesamt ist es schwer einzelne Songs herauszunehmen, da das Album eine geschlossene Einheit ist. Einige Songs sind jedoch erwähnenswert. „The Oscar goes to…“ ist eine Rocknummer, die noch heute zum Liverepertoire der Band gehört.

Von den Rocksongs ist „Heal Me“ ein Song, der sich auf jeden Fall als Anspieltipp eignet und den man sofort mitsingen kann. Von den ruhigeren Songs ragen „Tommorow`s Just Begun“, das sich zu einem Midtemporocker entwickelt, und die abschließende Akustikballade „Where Is Love When It´s Gone“ heraus.

Trackliste:

01 – Master Of Illusion

02 – Gone To Far

03 – Domino Effect

04 – Falling

05 – The Call

06 – The Oscar Goes To…

07 – The Cruiser

08 – Heal Me

09 – Letter To A Friend

10 – Tomorrow´s Just Begun

11 – Come Alive

12 – Bad To The Bone

13 – Now

14 – Where Is Love When It´s Gone

 

Fazit:

Manche Kritiker werden sicher bemängeln, dass man einige Songs oder Riffs schon kennt und das Album wenig wirklich innovativ Neues bietet. Dem kann man mit guten Gewissen entgegen halten, dass Gotthard hier ein äußerst solides, eingängiges Album abliefern.

Kein einziger Song klingt nach Lückenfüller. Im Gegenteil. „Master Of Illusion“, „Heal Me“ oder „The Oscar Goes To…“ sind hervorragende Songs. Aber auch das restliche Material überzeugt.

Einflüsse und Vergleiche mit Bands wie Deep Purple, Whitesanke oder sind durchaus angebracht, auch wenn man der Band und dem Album in keinster Weise gerecht würde, wenn man sie nur vergleichen würde.

„Domino Effect“ ist ein Album, dass jeder Hard Rock Fan besitzen sollte und das auch nach wiederholtem Hören nichts von seiner Faszination verliert.

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