Dornenvögel

Autorenwertung
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  • Liebe
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  • Dramatik
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  • Geschichte
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  • Gesamt
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Dornenvögel

Günter Panske (Übersetzer). Blanvalet TB 2008, Taschenbuch, 864 Seiten, € 0,48

Rezension von: Polly | Rezensionsdatum:

Das Buch erzählt die Geschichte der Familie Cleary, die auf einer australischen Farm namens Drogheda Anfang des 20. Jahrhunderts lebt.
Die einzige Tochter Meggie wächst im Schatten Ihrer Brüder auf und leidet unter der fehlenden Zuwendung Ihrer Mutter. Als dann der Priester Ralph de Bricassart in das Leben der Familie tritt, entsteht sofort eine innige Verbindung zwischen Ihnen. Der attraktive Mann Ende Zwanzig nimmt die 9 jährige unter seine Fittiche.Schließlich verliebt sich Meggie in Ihrer Jugend in den Kirchenmann und auch Ralph kann sich Ihren Reizen nicht länger entziehen.

Umrahmt von vielen dramatischen Ereignissen innerhalb der Familie und Drogheda, ist diese verbotene Liebe das Hauptthema des Buches. Der ehrgeizige Ralph, der sich trotz seines Verlangens gegen diese Liebe wehrt und seine ersehnte Karriere innerhalb der Kirche Meggie vorzieht. Meggie, die aus Trotz und Verzweiflung einen anderen heiratet und mit Ihm Ihre Familie und Drogheda verlässt, um Jahre später unglücklich zurückzukehren…

Spannend wird es auch noch gegen Ende des Buches, wenn plötzlich die 3. Generation ins Spiel kommt und in einer moderneren Zeit Ihr Leben beginnt.

Kitsch?
Dieses Buch ist trotz seines Images ein Kitschroman zu sein, was wohl an der Verfilmung liegen könnte, ein faszinierender Einblick in das Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Australien. Man begleitet diese Familie über drei Generationen und nimmt Anteil am Leben und Sterben der einzelnen Charaktere.

Da man die Familie und insbesondere Meggie und Ralph über Jahrzehnte begleitet, taucht man beim Lesen immer mehr in deren Welt und die damit verbundenen Zwänge ein. Ein weiteres Thema im Buch ist die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Die zeitlosen Konflikte und die Tatsache, dass sich im Leben meist alles wiederholt wird einem dabei nur allzu bewusst.

Fazit:
Das Buch hat viel Spaß gemacht zu lesen. Man taucht in das Leben auf Drogheda ein und es wird einem nicht langweilig, da immer was Neues passiert und es keinen spürbaren Längen im Buch gibt. Meine liebsten Charaktere waren die Schlange Mary Carson, die am Anfang des Buches Ralph de Bricassart mit Ihrer Erbschaft vor die Wahl zwischen Liebe und Ehrgeiz stellt, und Ihn am Ende somit doch noch überlistet hat.

Oder Ralphs Mentor, Erzbischof Vittorio Contini-Verchese, der seinen Schützling durchschaut und einem mit seinen tiefgründigen philosophischen Kommentaren und Geschichten die Augen öffnet. Und natürlich nicht zu vergessen Meggies rebellische Tochter Justine. Dieser Klassiker der Literatur ist mit seinem Thema zeitlos und dadurch immer aktuell, nur eben in eine vergangene, romantischere Zeit gesetzt. Alles in Allem ist dieser Roman in jedem Fall weiterzuempfehlen.

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