Dynamind

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

AUF DEN SPUREN GROßER VORBILDER!

Die Band:

1998 kam der Gitarrist Arne Stockhammer mit dem Bassisten Kurt Bednarsky und der Sängerin Sabine Edelsbacher zusammen, um eine Metalband zu gründen. Zunächst als reines Studioprojekt gegründet, erschien im Jahr 2000 das Debütalbum „Sunrise In Eden“. Ein Jahr später kam bereits das nächste Album heraus, bevor Kurt Bednarsky die Band verließ und ein steter Wechsel im Line Up der Gruppe begann. Inzwischen gingen auch auf Tour. Im November 2006 unterschrieben sie einen Plattenvertrag bei Napalm Records. Mit Ihrem siebenten Werk „Solitaire“ erreichten sie erstmals die deutschen Charts. In ihrer österreichischen Heimat konnte sich das Album hingegen nicht platzieren. 

Das Album:

Angelehnt an den Sound ihrer Vorbilder oder nennen Edenbridge ihre Musik selbst „Angelic Bombastic Metal“. Bisher habe ich die Band eher am Rand wahrgenommen. Vereinzelte Hörproben konnten nur bedingt gefallen. „“ ist jetzt das erste Album von Edenbridge, mit dem ich mich intensiver beschäftigt habe. 

Und der Auftakt ist durchaus vielversprechend. „The Memory Hunter“ und „Live And Let Go“ machen Spaß, auch wenn man von der Härte, wie sie Nightwish praktizieren, ein gutes Stück entfernt ist. Der Bombast hält sich ebenfalls in Grenzen, was ich aber nicht so schlimm finde. Im Gegenteil. Folkloristische Momente, wie sie mit Mandoline und Bouzouki bei „On The Other Side“ dargeboten werden, sorgen für Abwechslung. Hinzu kommt, dass Sabine Edelsbacher über eine Stimme verfügt, die nach ganz so penetrant sirenenhaft, wie dies bei anderen Symphonic Metal Bands der Fall ist. 

Trotzdem ist auf „Dynamnind“ nicht alles Gold was glänzt. Mit zunehmender Dauer werden die Songs beliebiger. Die Abgrenzung, insbesondere zu Within Temptation, fällt schwer. Ein Schwachpunkt ist der mit rund elf Minuten epische Track „The Last Of His Kind“. Hier offenbaren sich Schwächen beim Songwriting, die den Titel im Mittelmaß versinken lassen. 

Trackliste: 

01 – The Memory Hunter

02 – Live And Let Go

03 – Where Oceans Collide

04 – On The Other Side

05 – All Our Yesterdays

06 – The Edge Of Your World

07 – Tauerngold

08 – What Dreams May Come

09 – The Last Of His Kind

10 – Dynamind

Fazit:

Die österreichische Metalband Edenbridge legt mit „Dynamind“ ein recht passables Werk vor. Gerade die ersten Songs können überzeugendes sind hörenswert. Im weiteren Verlauf fällt das Album dann ab. Auch die Abgrenzung insbesondere zu den Kollegen von Within Temptation könnte stärker vorgenommen werden. Mit Sabine Edelsbacher gibt es jedoch eine gute Frontfrau, die die Lieder tragen kann. Bei den epischen Tracks sollten sich Edenbridge aber noch ein wenig Nachhilfe bei Nightwish holen, denn die Klasse eines „The Poet And The Pendulum“ besitzt ihr Song leider nicht.  

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