Eberhard Kraus: Orgeln in der Oberpfalz

Autorenwertung
  • Informationen
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Fotos
    ein Buchein Buchein Buchhalbes Buchkein Buch
  • Ausstattung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Recherche
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Historische Orgeln in der Oberpfalz; Verlag München 1990; 375 Seiten; ISBN: 3-7954-0387-1

Orgeln gehören – als Musikinstrumente – in den christlich-kirchlichen Gottesdienst. Als Begleitung zum Gesang, aber auch für Solo – Instrumentalstücke gehören sie wie selbstverständlich dazu. Das hier vorliegende und in diesem Text besprochene Buch beschreibt die Entwicklungsgeschichte des Orgelbaus in der Oberpfalz, stellt die Orgellandschaft einschließlich der Orgelbauer aus unseren Tagen vor und geht dann in seinem Hauptteil auf die Instrumente in den unterschiedlichen Kirchen vor Ort ein. Den Orgeln wird dabei eine Doppelseite zugestanden. Auf der linken Seite, also derjenigen mit der geraden Ziffer, gibt es Detailangaben zur Technik und Geschichte des jeweiligen Musikinstrumentes. Auf der rechten Seite, also derjenigen mit der ungeraden Ziffer, gibt es ein in der Regel ganzseitiges Bild der vorgestellten Orgel. Es ist völlig unverständlich, warum diese Fotographien in schwarzweiß abgedruckt sind. Es wäre nicht nur technisch möglich gewesen, die Orgeln in Farbe abzudrucken, sondern auch unter optischen Gesichtspunkten und aus Gründen des Informationsgehaltes fast schon zwingend vorgeschrieben werden. So fehlt jeglicher Charme der Orgeln und ein wesentlicher Informationsgehalt über sie – nämlich die Schönheit ihres Aussehens.

Ob es Sinn gemacht hätte, den Beruf des Orgelbauers unter berufskundlichen Gesichtspunkten vorzustellen, sei einmal dahingestellt. Ein paar Worte dazu wären schon schön gewesen. Schließlich handelt es sich bei dem Orgel- und Harmoniumbauer, wie er offiziell heißt, nicht nur um einen staatlich anerkannten Beruf, sondern auch um ein traditionsreiches Handwerk. Auch wenn dieses Buch vorrangig die Orgeln in einer bestimmten Region vorstellt, so ist es nicht wegen dieser regionalen Bezüge, sondern allein schon wegen des Musikinstrumentes als solchem interessant.

Über den Verlag

Gegründet wurde der Verlag am 24. November 1933 durch den Kunsthistoriker Hugo Schnell (1904–1981) und den Verlagskaufmann Johannes Steiner (1902–1995). Die „Kleinen Kunstführer“, die bedeutende Kirchen und wertvolle Bauten in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz vorstellen, entwickelten sich zum Markenzeichen des Verlags und sind mit über 70 Millionen Exemplaren von über 3.100 Titeln die größte Kunstführerreihe dieser Art in Europa. Der Verlag arbeitet mit Kooperationspartnern, zu denen die Staatlichen Schlösserverwaltungen Deutschlands zählen, Museen, kirchlichen und staatlichen Institutionen, Stiftungen, universitären Einrichtungen und anderen Verbänden. Die 20 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahre 2010 einen Umsatz in Höhe von rund 6 Millionen Euro.

Über den Autoren

Über Eberhard Kraus sind in dem Buch keinerlei Informationen enthalten. Er kann daher an dieser Stelle nicht vorgestellt werden.

Das Fazit

Auf den ersten Blick scheinen Orgeln ein kirchliches Randthema zu sein, zumals es in diesem Buch um die Orgeln in der Oberpfalz geht. Das Buch ist aber trotzdem lesenswert. Wer sich für Bereiche wie Musik, Handwerk oder Kulturgeschichte interessiert, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar