Echte Frauen haben Kurven

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Zwischenmenschliches
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  • Herzschmerz
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne

Echte Frauen haben Kurven

America Ferrera (Künstler). Alive - Vertrieb und Marketing/DVD 2006, DVD, € 5,27

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Echte Frauen haben Kurven

Inhalt
Ana hält ihr Abschlusszeugnis der High-School in den Händen. Es ist hervorragend ausgefallen. Ihr Lehrer und auch sie sind der Ansicht, dass sie eine große Zukunft vor sich hat. Dieser drängt sie auch auf das College zu gehen. Aber Ana bräuchte dafür als Tochter einer mexikanischen Einwandererfamilie ein Stipendium um das College besuchen zu können. Denn sie oder ihre Familie können die Kosten nicht tragen. Ihr Lehrer aber gibt nicht auf und schafft es für Ana ein Stipendium zu bekommen. Damit sollte doch alles geregelt sein. Doch Ana´s tyrannische Mutter hat andere Pläne für ihre Tochter. Ihrer Meinung nach studiert eine mexikanische Frau nicht.

Die Gefühle der Tochter sind egal
Sie lernt kochen, ist attraktiv und sucht sich einen Ehemann um dann eine Familie zu gründen. Die Gefühle ihrer Tochter sind ihr dabei egal. Für sie sind all das was sich ihre Tochter vorstellt nur Träumereien. Aber auch ihre Vorstellungen haben einen Haken. Ana ist laut Meinung ihrer Mutter wenig attraktiv sondern mehr fett und unattraktiv. Aber Ana fühlt sich wohl so wie sie ist und mag sich wie sie ist. Carmen will ihre Tochter in ihre Richtung lenken und so zwingt sie sie in der Näherei ihrer Schwester Estela zu arbeiten. Sie soll nähen lernen.

Fazit
Die Geschichte des Films entwickelt sich sehr langsam weiter und das eigentlich Thema gerät immer mehr in den Hintergrund. Die Beziehung zwischen Ana und ihrer Mutter steht absolut im Vordergrund. Diese macht auch die Stärke des Films aus. Sehenswert ist auch die Chemie zwischen und die absolut stimmig ist. Die beiden spielen so herzerfrischend dass sie genauso gut auch nur zu zweit den Film hätten drehen können.

Einem bestimmten Genre lässt sich das Werk schwer zu ordnen. Einen gewissen Charme hat er auf jeden Fall und hebt sich auch phasenweise von anderen Hollywoodproduktionen ab. Gelungen ist auch die Aufmachung des Films und die Handlung interessant. America Ferrera spielt ihre Rolle hervorragend. Für sie ist es ihre Debütrolle und zeigt eine brilliante Leistung. Auch Lupe Ontiveros verkörpert ihre Rolle und dessen Charakter sehr gut. Die Regisseurin des Films umschifft sicher die Klippen des Formats. Sie inszenierte einen warmherzigen, freundlichen und undaufdringlichen Film bezogen auf Perfektionismus und Toleranz. Die Charaktere der einzelen Figuren gehen ans Herz. Zum Charme des Films kommt noch eine Portion Herz-Schmerz. Das Ende hebt sich gänzlich ab vom Rest der Geschichte.

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