Eckart Peterich: Götter und Helden der Germanen

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Götter und Helden der Germanen

Der vorliegende Titel ist im Jahre 1963 im Deutschen Taschenbuch Verlag, München, erschienen. Er ist 158 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Das Buch enthält der Inhaltsangabe zufolge die meisten der überlieferten und erhaltenen gebliebenen Götter- und Heldensagen der alten Germanen.

Die Göttersagen machen den ersten Teil des Buches aus. Hier geht es um die Erschaffung der Urgötter durch den Geist des Allvaters aus dem Nichts. Götter wie Odin, Thor, Loki und Baldur wirken bis zur Götterdämmerung. Diese Götterdämmerung macht den Untergang der alten Ordnung aus.

Der zweite Teil des Buches kümmert sich um die Helden. Sigurd und Brünhilds Liebe, Gudruns Rache sowie die Nibelungen- und Siegfriedsage sind einige der Themen, die hier vorkommen.

Der dritte Teil des Buches kümmert sich um die altgermanische Kunst- und Glaubensgeschichte.

Über den Autorn

Peterich wurde am 16. Dezember 1900 in Berlin geboren. Um 1905 zog die Familie Peterich nach Italien in die Gegend von Florenz nach Forte dei Marmi. 1914 zog die Familie wieder nach Hellerau bei Dresden. Bis 1933 war Eckart Peterich Journalist und Reiseberichterstatter in Athen und Rom und außerdem Korrespondent beim Völkerbund in Genf. Danach begann er seine Tätigkeiten als freier Schriftsteller. Er lebte lange in Paris und kehrte erst 1946 nach Deutschland zurück. Nach 1954 arbeitete Peterich als Korrespondent für verschiedene deutsche Zeitungen in Paris und London. In den 1960er Jahren war er Leiter der Deutschen Bibliothek in Rom und Programm-Direktor am Goethe-Institut.

Die Besprechung des Inhalts

Das Buch gibt eine komprimierte Übersicht über die Ereignisse im germanischen Götterhimmel. Die Ausführungen sind eher nüchtern und sachlich geraten. Ein literarischer Charme ist hier nicht zu entdecken. Auch wenn es hier um Glaubensvorstellungen geht, vermittelt das Buch Faktenwissen. Gleichzeitig bietet es ein gewisses Alternativprogramm zu herkömmlichen Büchern, die religiöses Wissen vermitteln sollen. Weder Kelten noch Christentum, weder römischer noch griechischer Götterglaube werden hier behandelt. Stattdessen stellt Peterich die Glaubensvorstellungen unserer frühen Vorfahren in den Vordergrund. Wer eine Vorstellungen davon erhalten möchte, welche Mythen und Sagen es um die germanischen Götter gibt, sollte zu diesem Buch greifen.

Peterich gehört heute sicherlich zu den unbekannteren Autoren. Was sicherlich auch damit zu tun hat, daß er in der Zeit des Dritten Reiches seine Karriere als Schriftsteller begonnen hat. Warum also zu diesem Buch greifen? Da gibt es doch bestimmt jüngere und genauso gute Titel, die sich mit dem germanischen Götterhimmel befassen. Und warum sollte man sich überhaupt mit einem so abseitigen Thema befassen?

So mag der eine oder andere Leser nun fragen. Wohl wahr. Hier liegt aber eine gründliche Übersicht vor, die bestenfalls um ein paar Bilder / Zeichnungen hätte angereichert werden können. Wer sich für unsere Vorfahren interessiert, hält hier auf jeden Fall eine brauchbare Einführung in den Händen.

Das Fazit

Das Buch mag alt sein. Inhaltlich ist es auf jeden Fall spannend.

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