Edgar Wallace: Der Banknotenfälscher

Autorenwertung
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  • Story
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  • Übersetzungsqualität
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Der Banknotenfälscher
Das Buch ist im Jahre 1952 Wilhelm München erschienen und ist 200 Seiten dick. Da es damals noch keine ISBN gab, ist es ohne eine solche Identifizierungsnummer erschienen.

Die Inhaltsangabe
Janet Leigh heiratet ziemlich überstürzt Peter Clifton, ohne ihn näher zu kennen. Sie gerät damit in einen Strudel von Ereignissen, in der es um Intrigen, Mord, Bigamie und Geldfälscherei geht.

Die Buchbesprechung
Whodunit – so nennt man in der Literaturwissenschaft eine Form des Kriminalromans, in der beschrieben wird, wie ein Verbrechen begangen wird; dann folgt die Beschreibung, wie der Täter von der Polizei bzw. dem Detektiv gesucht, gefunden und seine Identität aufgeklärt wird.

Dieser Krimi ist, wie bei Wallace so üblich, ein solcher Whodunit. Der geübte Krimi-Leser kann zwar bei genauerem Hinschauen einige kleine, wenige Hinweise auf den Übeltäter entdecken; die Aufklärung erfolgt aber erst – wie gewohnt – ganz am Ende.

Das Ende ist an einer Stelle wallacemäßig melodramatisch. Clifton erfährt zu seiner eigenen Überraschung, dass er doch von untadeliger und ehrbarer Abkunft ist. Einige Figuren aus dem Wallace`schen kosmos – der verliebte Detektiv, der ehrbare Kleinkriminelle und der wahnsinnige Adelige seien hier als Beispiele genannt – kommen in dem vorliegenden Werk dagegen nicht vor.

Die hier besprochene Ausgabe stammt aus den Anfangstagen der jungen Bundesrepublik. Der stabile, kartonierte Buchdeckel, das kräftige Papier und die ungewohnte Gestaltung des vorderen Buchdeckels, die allerdings schon ein Schwarzweißfoto von Edgar Wallace und den Spruch „Es ist unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein“ enthält, zeigen allerdings, wie Bücher früher produziert wurden. Die meisten von uns kennen ja noch die „roten Goldmann-Krimis“. Das hier gezeigte, „falsche“ schwarze Buchcover wirkt dagegen ein wenig ungewohnt. Allein schon um die Gegensätze herauszuarbeiten macht es Sinn, das aktuelle Bild zu zeigen.

Hier liegt einer der besseren Romane von Wallace vor. Für seine Verhältnisse sind Charaktere und Atmosphäre gut geschildert; die Handlung ist nicht zu abstrus. Die Handlung spielt nur an einigen wenigen Orten in und um London; die Zahl der handelnden Personen ist überschaubar. Für Wallace`sche Verhältnisse zieht das Buch den Leser in den Bann.

Das Buch gehört zwar nicht zu den bekanntesten Büchern des englischen Kriminalautoren. Ob es jemals verfilmt worden ist, sei einmal dahingestellt. Wer das Werk von Wallace allerdings (möglichst) komplett kennen möchte, sollte sich schon dieses Buch besorgen und natürlich auch lesen.

Das Fazit
Hier liegt einer der besseren Kriminalromane des englischen Erfolgsautoren vor. Wer Wallace mag, wollte auch dieses Buch lesen.

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