Edgar Wallace: Geheimagent Nr. 6

Autorenwertung
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Geheimagent Nr. 6

Das Buch, das hier besprochen wird, ist im Jahre 1957 im Wilhelm aus München erschienen. Es ist 189 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Das vorliegende Buch enthält die beiden Kurzgeschichten „Geheimagentur Nr. 6“ und „Mary Ferrera spielt System“.

Cäsar Valentine ist ein neuzeitlicher Nachfahr der skrupelllosen wie berüchtigten italienischen Familie Borgia. Er treibt sein Unwesen als Übeltäter, dessen Verbrechen schon ein wenig im Nebulösen bleibt. Erst ein Geheimagent von Scotland Yard, dessen Vater ebenfalls zu Valentines Opfern gehört, kann ihn dingfest machen.

Mary Ferrera spielt unter falschem Namen in den Spielbanken von Monte Carlo und gewinnt auch regelmäßig größere Summen. Dies macht sie verdächtig. Spielt sie falsch? Die Geschichte nimmt gleich mehrfach ungeahnte Wendungen.

Zum Verlag

Dem Goldmann Verlag kommt der große Verdienst zugute, Edgar Wallace für den deutschen Buchmarkt entdeckt zu haben. Der Spruch „Es ist unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein“ prankt neben einem vermeintlichen oder tatsächlichen Porträtbild von Wallace auf dem vorderen Buchdeckel.

Es ist deutlich sichtbar, daß das Buch aus der Zeit vor der ISBN stammt. Es ist ein gebundenes Buch mit robuster Papierqualität. Der kartonierte Schutzumschlag zeigt eine Zeichnung und nicht, wie bei den späteren Taschenbüchern, eine Fotographie. Rot und schwarz sind hier aber auch schon die beherrschenden Farben.

Die beiden Geschichten sind auf spannende Unterhaltung angelegt. Wie gelingt es dem Detektiv, den Ganoven zu verhaften? So lautet die Frage bei der ersten Geschichte. Was ist passiert? Und: Wer ist es gewesen? Diese beiden Fragen möchte der Leser bei der zweiten Geschichte beantwortet bekommen. Daß der Leser gerade in dieser zweiten Geschichte überhaupt keine Chance hat, auf die Lösung zu kommen, sei hier nur am Rande erwähnt. Sie ist doch ein wenig unerwartet.

Gibt es die Romane von Edgar Wallace überhaupt noch im regulären, normalen Buchhandel? Keine Ahnung. Wahrscheinlich immer nur dann, wenn ein besonderes Ereignis die Buchhändler vor Ort dazu verleitet, die Krimi in ihr Regal zu stellen. Man wird schon im gut sortierten Antiquariat suchen müssen, wenn man das Werk von Wallace komplett kennen möchte.

Die eigentliche Buchbesprechung

Die vorliegenden Geschichten sind das, wofür Edgar Wallace bekannt ist – nette Lektüre, die man gut im Urlaub oder an einem verregneten Wochenende lesen kann. Zu hohe Erwartjungen sollte man nicht an sie hegen. Die Geschichten sind das, was man von Wallace erwarten kann, nicht mehr, aber auch nicht weniger?

Das Fazit

Hier liegt gut und vor allem schnell lesbare Lektüre vor. Sie ist etwas für den wahren Edgar-Wallace-Fan.

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