Ein einziger Augenblick

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Ein einziger Augenblick

Joaquin Phoenix (Hauptdarsteller). Universum Film GmbH 2008, DVD, € 2,80

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Ein einziger Augenblick

Inhalt
Es ist nur ein kurzer Augenblick der Unachtsamkeit, eine Sekunde, welche das Leben zweier Familien von einer Minute auf die andere verändert. Dwight Arno ist Anwalt und gerade mit seinem Sohn auf dem Heimweg von einem Baseballspiel der Boston Red Sox. Auf einer dunklen Landstraße übersieht er den zehnjährigen Josh Leaner. Dieser ist mit seinen Eltern Ethan und Grace sowie seiner Schwester Emma unterwegs. Die vier rasten an einer Tankstelle bei der Josh seine Glühwürmchen, welche er gefangen hat, wieder frei lässt. Der Junge wird von Dwights Wagen erfasst und kommt bei dem Unfall zu Tode.

Dwight, der gerade frisch geschieden ist, verlässt den Unfallort, ohne die Polizei zu rufen. Er hat Angst, dass er seinen Sohn nicht mehr sehen dar, wenn er verhaftet und bei der Verhandlung schuldig gesprochen wird. Grace versucht das Ganze zu begreifen, wohingegen Ethan Rachegelüste entwickelt. Er will nicht eher ruhen, bis er den Mörder seines Sohnes gefunden hat. Dabei ist ihm die Polizei jedoch keine besonders große Hilfe und so beschließt die Familie sich einen Anwalt zu suchen – sie entscheiden sich ausgerechnet für Dwight Arno, der der Polizei Druck machen soll…

Fazit
Der Regisseur inszenierte „Ein einziger Augenblick“ und wählte für die Besetzung der einzelnen Rollen drei Top-Stars. Der Film beruht auf dem Bestseller des Autors John Burnham Schwarz „Eine Sekunde nur“. Das Ergebnis ist solide. Der Film wird in einer Hinsicht zu etwas Besonderem. machte aus einem Selbstjustiz-Thriller ein sehr emotionales Drama. Es hört zwar auf die Gesetze des Genres, ist in der Spitze aber sehr brillant inszeniert. Das Werk behandelt die Themen Schuld und Trauer, Rache und Vergebung. Zwei Aspekte treten dabei besonders deutlich hervor. Da wäre zunächst die tolle Vorstellung von sowie die hervorragende Vorstellung von Mark Ruffalo.

Der ganze Film wird von ihrem schauspielerischen Duell getragen. Die restlichen Dinge sind nurmehr Beiwerk, wie etwa die tollen Fotografien von Neu-England im Herbst, eingefangen von John Lindley, der edel wirkende Score von Mark Isham oder das perfekte Zusammenspiel der beiden Darsteller und Oscar-Preisträgerinnen und Mira Sorvino. Der Regisseur legt sein ganzes Augenmerk auf das Seelenleben der beiden Hauptdarsteller.

Er hat darauf geachtet, dass die Schicksale der beiden gleichberechtigt verfolgt werden. Die beiden Schicksale zeigen einen Showdown der persönlichen Konfrontation. Der Zufall zeigt sich im Film als unschlagbarer Ermittler. Sehr oft führen die Wege der Hauptfiguren zueinander. Die Thrillerebene, welche nur so nebenher läuft, spielt dabei im Unterschied zur Buchvorlage eine eher untergeordnete Rolle.

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