Ein Freund von mir

Autorenwertung
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Ein Freund von mir

Daniel Brühl (Hauptdarsteller). Warner Home Video - DVD 2007, DVD, € 6,45

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Ein Freund von mir

Inhalt
Karl arbeitet als Angestellter bei einer Versicherung und ist ein Diplom-Mathematiker. Er gewann sogar den „Bogenschützen“, einen in der Branche äußerst renommierten Preis. Im Grunde kann Karl sich also nicht beklagen. Er hat nicht nur einen gut bezahlten Job, sondern er hat auch eine große Wohnung in einer sehr guten Lage und sein Vorgesetzter Naumann liegt ihm im Grunde zu Füßen. Er sieht das Potenzial in Karl und versucht ihn zu fördern. Doch all das lässt Karl kalt. Die Arbeit verschafft ihm keine Befriedigung, und er empfindet sein Leben als langweilig. Er findet sich einfach nicht zurecht, was nicht nur an seiner überdurchschnittlichen Begabung, sondern auch an seiner Unsicherheit gegenüber seinen Kollegen liegt. Am allerliebsten ist es ihm, wenn er seine Ruhe hat und sich nicht um Vorträge oder um andere für ihn unangenehme Dinge kümmern muss.

Deshalb sieht Naumann keinen anderen Ausweg, als Karl zu provozieren, um an dessen Ehrgeiz zu appellieren. Karl bekommt somit den Auftrag, die Vorgänge bei einer Mietwagenfirma etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, damit später die Risiken in Bezug auf eine Versicherung der Mietwagenfirma besser eingeschätzt werden können. Bei einem arrangierten Einstellungsgespräch bei der Mietwagenfirma gibt Karl vor, sehr religiös zu sein, wodurch er dann auch eine Stelle bei der Firma bekommt. Damit auch sein Mitbewerber eine Anstellung bekommt, gibt Karl den „Religions-Tipp“ an ihn weiter. Auch der Mitbewerber wird daraufhin eingestellt, und Karl lernt seinen Kollegen besser kennen. Anfangs ist der nüchterne Karl von seinem sehr redseligen Kollegen zwar genervt, doch die gute Laune des Kollegen ist einfach ansteckend…

Fazit
Der Schauspieler ist gerade in Bezug auf seine Vielseitigkeit immer wieder beeindruckend. Sein Regiedebüt gab mit „Absolute Giganten“, und schon mit diesem Film gelang es ihm, bei der Kritik und beim Publikum gleichermaßen „zu punkten“. Mit „Ein Freund von mir“ gelang dem Regisseur nun eine wahre Meisterleistung, was er vor allem den grandiosen Leistungen der beiden Hauptdarsteller zu verdanken hat, aber auch die gut gewählte Musik machen den Film zu einem kleinen Meisterwerk.  Der Film und die Charaktere des Films sind von Anfang an grundsympathisch.

Der Film lebt auch von den zahlreichen außerordentlich gut gefilmten Autofahrten, hier hat der Kameramann Oliver Bokelberg „ganze Arbeit“ geleistet. Die Besetzung, welche Schipper für „Ein Freund von mir“ wählte, ist grandios, jeder Schauspieler spielt seine Rolle überzeugend und absolut hervorragend. Das einzige, was sich an diesem Film bemängeln lässt, ist die Kürze mancher Szenen und das relativ abrupte Ende – angesichts der schwierigen Finanzierung des Films und des vergleichsweise geringen Budgets lässt sich in diesem Zusammenhang jedoch mit Fug und Recht behaupten, dass im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten das Beste „herausgeholt“ wurde.

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