Ein gefährlicher Liebhaber

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Ein gefährlicher Liebhaber

Gertrud Wittich (Übersetzer). Blanvalet Taschenbuch Verlag 2004, Taschenbuch, 416 Seiten, € 0,49

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Ein gefährlicher Liebhaber von

Jillian Sherwood ist Archäologin, wird aber Ihrer Arbeit oft diskriminiert, weil ihr verstorbener Vater, ebenfalls Archäologe einige Ansichten vertreten hatte, die in Wissenschaftskreisen als Spinnereien verschrieen waren. Daher nimmt sie eines Tages das Angebot ihres Halbbruders Rick, der sie eigentlich nicht leiden kann, da sie die ganze Aufmerksamkeit ihres Vaters erhalten hatte, an und läßt sich von einem undurchsichtigen Mann namens Kates eine Expedition finanzieren, um eine sagenhafte Stadt der Amazonen in Brasilien zu finden und damit ihren Vater zu rehabilitieren. Kates wiederum vermutet, daß in der Stadt, wenn sie sie denn finden, ein riesiger Schatz in Form eines roten Diamanten zu finden ist, der ihn auf einen Schlag alle Schulden tilgen lassen könnte. Da weder Kates noch Rick Ahnung von Brasilien und solchen Expeditionen haben, heuern sie den Spezialisten Ben Lewis an. Dieser ist ein Mann, der aussieht, als könne er nicht bis drei zählen, dabei aber mit allen Wassern gewaschen ist.

Jillian ist nicht begeistert von ihrer Begleitung, fügt sich aber, da sie allein die Mittel nicht aufbringen könnte. Schon bald stellt sie fest, daß Ben Lewis noch intelligenter ist als sie vermutet hat und ihr einziger wohlgesonnener Begleiter. Denn Kates hat außerdem noch einen Helfer eingestellt, Dutra, einen bekannter Killer…

Und schon beginnt die abenteuerliche Fahrt über den Rio Negro ins Landesinnere, die bereits von Anfang an von Konflikten gezeichnet ist. Dennoch erreichen sie alle den Dschungel und finden nach den Angaben von Jillians Vater sogar die sagenumwobene Stadt. Als Ben dann noch den Eingang zur Schatzkammer findet, nimmt das Drama seinen Lauf…

Erschwert wird die Situation durch das erotische Knistern zwischen Ben und Jillian, die nicht weiß, ob sie Ben wirklich trauen kann. Dieser wiederum findet eigentlich Frauen wie Jillian nicht attraktiv, ist aber von ihrer Intelligenz und ihrem Durchhaltevermögen beeindruckt. Schließlich muß er sich zwischen Geld und Liebe entscheiden. 

Fazit

Die Geschichte lebt vor allem durch die beiden Protagonisten Ben und Jillian, die sich heiße Wortgefechte liefern, sich gegenseitig aber auch beeindrucken durch Mut, Kampfesgeist und intelligentes Handeln. So läßt sich Jillian nicht von Bens rüden Bemerkungen oder Anspielungen ins Bockshorn jagen – bspw. als er versucht, ihr Angst zu machen durch seine Bemerkung, im Fluß seien Piranhas. Die deutsche Fassung leidet jedoch unter der nicht ganz so guten Übersetzung, die viel Fäkalsprache benötigt, um die Dialoge ins Deutsche zu transportieren – etwas, was in anderen Howard-Büchern mit einem anderen Übersetzer glücklicherweise nicht der Fall ist.

Dennoch ein wirklich lesenswertes Buch mit einer guten Geschichte und Charakteren, mit denen man mitfiebert!

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