Ein perfekter Platz

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Ein perfekter Platz

Cécile de France (Hauptdarsteller). Universum Film GmbH 2007, DVD, € 7,01

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Ein perfekter Platz

Inhalt
Catherin ist eine hysterische Schauspielerin und ihren Ruhm verdankt sie insbesondere der Darstellung einer herzensguten Bürgermeisterin, die sie in einer melodramatischen Soap spielte. Ihr eigentlicher Wunsch ist es aber, in Kinofilmen mitzuwirken. Jean-Francois ist erfolgreicher Konzertpianist, hat aber den ganzen Rummel satt und möchte einfach nur noch spielen. Jacques ist Kunstsammler und sein komplettes Lebenswerk wird gerade auf seinen Wunsch hin bei einer Auktion versteigert. Gemeinsam mit seiner Geliebten möchte er noch einmal so richtig frei leben.

Als dann Jessica in die Gesellschaft hineinplatzt, kommt erst richtiger Schwung auf. Sie steckt alle mit ihrer lebenshungrigen und aufgeschlossenen Art an. Ihre Großmutter hat als Zimmermädchen in den teuersten Hotels der Stadt gearbeitet und dort den Luxus beobachtet, wovon sie Jessica immer wieder erzählt hat. Jessicas Versuch, diesen Luxus zu sehen, ist zunächst wenig von Erfolg gekrönt. Sie kann nicht einmal ein eigenes Zimmer im superteuren Viertel bezahlen. Daher schleicht sie sich nachts in die Umkleidekabinen eines Konzerthauses. Eines Tages lernt sie Jacques erwachsenen Sohn besser kennen.

Fazit
Die Regisseurin Daniele Thompson inszenierte mit ihrem Werk eine Ensemble-Komödie und kümmert sich in dieser um alles auf einmal. Die Schönheit der Kunst hebt sie dabei genauso in den Vordergrund wie den überflüssigen Apparat drum herum und versteht es diesen bissig zu hinterfragen. „Ein perfekter Platz“ beinhaltet Sinnkrisen, Streitereien und Affären. Der Film glänzt mit einer fließenden Inszenierung, grandiosen Darstellern und zeigt geschliffene und schnittige Dialoge. Wenngleich auch die „ganz großen Stars“ in dem Film, fehlen versammelt sich hier die Creme de la Creme der französischen Schauspielkunst. Das gesamte Ensemble spielt absolut beeindruckend.

Besonders Cecile de France und Valerie Lemercier spielen absolut glaubwürdig. Ein besonderes Highlight ist aber auch der Auftritt des Hollywood-Regisseurs Sydney Pollack, der die Rolle des Brian Sobinski übernahm. Das Werk hat alles, was eine gelungene Ensemble-Komödie braucht: Eine sympathische Darstellerriege, bissige und humorvolle Dialoge, Lebensweisheiten und Optimismus, eine Ode an die Kunst, die Liebe und das Leben.

So richtig laute Lacher finden sich zwar nicht, dennoch ist der Film amüsant und sehr unterhaltsam. Für die Regisseurin war „Ein perfekter Platz“ ihr drittes Werk nach „La Buche“ und „Jet Lag – Wo die Liebe hinfliegt“. Thompson drehte auch hier wieder einen Film, dessen Motiv die grundsätzliche Veränderung ist. Als Ort des Geschehens wählte sie Paris, wobei sie nicht darauf verzichtete, den Film mit französischen Akkordeonklängen zu untermalen. Sehenswert sind dabei die zahlreichen hervorragenden Kamerafahrten, die es schaffen, Paris malerisch festzuhalten.

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