Eine kurze Geschichte vom Glück

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Lesbarkeit
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  • Dramatik
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  • Unterhaltung
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  • Gefühle
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: gerdahutt | Rezensionsdatum:

Eine kurze Geschichte vom Glück von

Inhalt:

In dem Roman „Eine kurze Geschichte vom Glück“ liegen für die Hauptperson Robert Allmann, Freud und Leid nahe beeinander. Allmann, der sich mehr oder weniger gut durchs Leben schlägt, hat im Lotto sechs Richtige getippt und gewinnt sechs Millionen. Er kann es kaum fassen und möchte sein Glück mit seiner Frau Regina teilen. Er überlegt, wie er es ihr sagen soll. Aber nach einem Streit am Vortag, kommt sie nicht in die gemeinsame Wohnung zurück. Sie bleibt in ihrer Arztpraxis und fährt dann zu einem Kongreß. Während der Zeit des Wartens auf seine Frau, kommt Robert ins Grübeln. Er erinnert sich vergangener Zeiten mit seiner Frau, wie er sie kennen und lieben gelernt hat und läßt alles noch einmal Revue passieren.

Ein anderer Mann:

Plötzlich, er will seiner Frau etwas auf den Rechner spielen, entdeckt er E-mails von einem anderen Mann. Per SMS tauscht er sich mit seiner Frau aus, will wissen, wer der Unbekannte ist. Regina teilt ihm mit, daß sie ihn wegen diesem Mann verlassen möchte. Robert versteht die Welt nicht mehr. Von seinem Lottogewinn, der relativ schnell ausbezahlt wird, kauft er sich ein teures Auto und fährt mehr oder weniger zíellos durch die Gegend. Er hängt Erinnerungen an seine  Frau nach und versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen. Bisher hat er sich mehr schlecht als recht als Texter durchgeschlagen. Jetzt will er sich seinen Jugendtraum erfüllen und wieder Musik machen, so wie früher.

Ein Bekannter (beide haben seit Jahren die gleichen Zahlen getippt) gewinnt die gleiche Summe wie er. Obwohl er auf diesen nicht besonders gut zu sprechen ist, besucht er ihn. Er trifft nur dessen Frau, der es finanziell nicht gerade gut geht. Er erzählt ihr von dem Gewinn, und daß sie bei der bevorstehenden Scheidung auf ihrem Anteil an dem Gewinn bestehen soll, was ihr auch gelingt. Allerdings ist der Freund nicht gerade froh über diesen Verlauf der Dinge. Als Dankeschön läßt er Robert zusammenschlagen. Allmann kuriert sich im Krankenhaus aus und beschließt, von Freiburg nach Berlin zu ziehen, wo ihn nichts mehr an seine Frau erinnert.

Fazit:

Der Roman ist leicht lesbar und sehr zügig geschrieben. Er läßt sich in einem Anlauf lesen. Er schildert das Innenleben eines Menschen, der im Lotto eine Menge Geld gewinnt und gleichzeitig seine Frau verliert. Ein Leben ohne Regina scheint ihm unerträglich, aber er arraangiert sich, sucht auch nicht ein schnelles Abenteuer. Trotz aller Widrigkeiten geht das Leben von Allmann weiter. Das viele Geld hat ihn nicht verdorben. Er schmeißt mit dem Geld nicht um sich. Er gönnt sich ein paar Sachen, gibt noch kleinere Beträge an seine Geschwister. Seiner Frau erzählt er nichts von dem Gewinn.

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