Eine kurze Geschichte von fast allem

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Eine kurze Geschichte von fast allem

Sebastian Vogel (Übersetzer). Goldmann Verlag 2005, Taschenbuch, 688 Seiten, € 9,95

Rezension von: dgrahnert | Rezensionsdatum:

Eine kurze Geschichte von fast allem von

Inhalt

Der Autor des Buches, Bill Bryson, ist ein Typ wie du und ich. Er hat eine gute Schulbildung genossen und das Glück gehabt, sein Hobby, das Reisen, zum Beruf zu machen. Eines Tages stellt er sich allerdings eine wichtige Frage: „Wieso ist das Meer salzig und warum wird es mit der Zeit nicht immer salziger?“

Dies ist eine Frage, wie sie sich jeder von uns bereits einmal gestellt hat. Wie sieht es aus, das „Nichts“? Wo fängt es an, und was ist dahinter? Die meisten von uns begnügen sich mit der Frage und gehen ihr nicht weiter nach, da sie ihre eigene „Unfähigkeit“ akzeptieren. Bill Bryson sucht in seinem Buch tatsächlich die Antworten auf „fast alles“ und versucht sie, so wie für sich selbst, auch anderen zu erklären: Auf dem Niveau des wissenschaftlichen Laien.

Von der Kunst, tiefe Wissenschaft seicht zu erklären und trotzdem den Kern zu treffen

Bill Bryson verliert sich in seinem Buch niemals in Details und erklärt selbst schwierigste Zusammenhänge klar und verständlich, so dass auch der Otto-Normalverbraucher eine gute Brise Wissenschaft schnuppern kann. Dabei verwendet Bryson eine Art zu schreiben und einen Tonfall der nie „oberlehrerhaft“ wirkt. Er gibt Dinge so weiter, wie sie ihm erklärt wurden und er Sie sich erschließen kann.

Teilweise schleichen sich hier Ungenauigkeiten ein, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Der geneigte Laienleser wird diese ohnehin nicht „nachprüfen“ und die lesende Wissenschaft sollte nicht zu hart mit Bryson ins Gericht gehen.

Gliederung und Aufmachung

Das Bucht gliedert sich chronologisch und beginnt bei der Entstehung des Universums, also GANZ vorne. Es endet mit einem kleinen erhobenen Zeigefinger des Autors zur aktuellen Entwicklung der Menschheit. Dazwischen werden allerhand heitere wissenschaftliche Fragen gestellt, erläutert und beantwortet.

Die Aufmachung in der Taschenbuchversion ist sehr charmant und das Format eignet sich optimal für die Reise. Hier muss gesagt werden, dass dieses Buch durchaus zur Erheiterung Mitreisender genutzt werden kann. Quasi als Sammlung von „fun facts“. Öde wird es jedenfalls damit nie

Fazit

Eine kurze Geschichte von allem ist entgegen ihres Titels zwar nicht unbedingt wirklich „kurz“, aber für die behandelte Materie wohl unglaublich knapp gehalten (672 Seiten). Hier ist alles in Relation zu sehen. Bryson schafft es immer wieder, die Motivation des Lesers aufrecht zu erhalten und lässt nie Langeweile aufkommen. Im Gegenteil, möchte man das Buch sogar manchmal, wie einen guten Roman, nicht weglegen. Diese Tatsache hat mich persönlich sehr erstaunt, da die trockene Materie meiner Meinung nach sicherlich doch ihre Eintrübung geben würde. Dies ist aber definitiv nicht der Fall.

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