Einmal ist keinmal

Autorenwertung
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Einmal ist keinmal

Regina Rawlinson (Übersetzer). Goldmann Verlag 1997, Taschenbuch, 288 Seiten, € 7,95

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Einmal ist keinmal von , Verlag

Der erste Teil der Stephanie-Plum-Reihe

Inhalt
Was macht man, wenn man seinen Job als Dessouseinkäuferin im schlechtesten Kaufhaus der Welt verloren hatte, der Kredithai einem das Auto geklaut hatte und man sich nichts mehr zu essen kaufen kann? Wenn man eine seltsame Familie hat in der die Großmutter Radlerhosen trägt und gerne zu Beerdigungen geht? Wenn der Vater gerne seine Schwiegermutter erwürgen möchte? Ja, was macht man dann? Natürlich – man wird Kopfgeldjäger!

Der Job
Stephanie Plum hat nichts mehr zu verlieren. Kein Job, kein Geld und keine Aussicht auf Besserung. Gut, dass ihr Vetter Vinnie eine Bürokraft für sein Kautionsbüro sucht. Das heißt, er bezahlt die Kaution für Sträflinge, damit diese auf freien Fuß kommen. Am Tag des Gerichtstermins bekommt Vinnie dann sein Geld zurück. Allerdings nur, wenn der Sträflich auch tatsächlich vor Gericht erscheint. Diejenigen die nicht erscheinen werden von Vinnies Kopfgeldjäger gesucht und zum Gericht transportiert.

Doch als Stephanie im Büro ihres Vetters ankommt, ist der Bürojob schon vergeben. Connie, Vinnies Sekretärin, macht Stephanie den Vorschlag, bei Vinnie als Kopfgeldjägerin anzuheuern. Schließlich bekommt man zehn Prozent der Kautionssumme, wenn man den Flüchtigen zurückbringt. Sofort ist Stephanie Feuer und Flamme, ist doch die Kaution des neuesten Flüchtlings auf hunderttausend Dollar festgesetzt. Vinnie sträubt sich, Stephanie den Job zu geben. Doch sie hat noch einen Trumpf im Ärmel. Denn schließlich interessiert sich Vinnies Frau Lucille bestimmt sehr dafür, was ihr Mann mit anderen Frauen anstellt. Oder auch mit Enten!!! Geschlagen gibt Vinnie Stephanie den Job. Doch als sie hört, wen sie da suchen soll, gerät ihr Entschluss ins Wanken. Es ist Joseph Morelli, ein Polizeibeamter der unter Mordanklage steht. Und nicht nur das – er ist ein alter Bekannter von Stephanie.

Joe Morelli
Manche Männer können das Leben einer Frau von der ersten Sekunde an versauen. Und genauso ging es Stephanie mit Joe Morelli. Beide stammten aus Trenton New Jersay und waren im selben Arbeiterviertel aufgewachsen. Joe wohnte zwei Strassen weiter und war zwei Jahre älter als Stephanie. Obwohl – oder vielleicht gerade trotzdem – ihre Mutter sie immer gewarnt hatte, sich von den Morelli-Brüdern fernzuhalten, konnte Stephanie das nicht. Als sie sechs Jahre alt war spielte sie mit Joe Morelli das Spiel „Puff-Puff“ – das Eisenbahnspiel… Zehn Jahre später wohnten die beiden immer noch zwei Strassen auseinander. Joe war ein großer, starker Kerl mit schwarzen Augen und Adlertattoo geworden. Und er hatte auch einen knackigen Po und schmale Hüften. Er verführte Stephanie in der Bäckerei in der sie arbeitete. Drei Jahre später brach Stephanie ihm das Bein, als sie ihn mit dem Buick ihres Vaters überfuhr.

Genau diesen Typen sollte sie jetzt suchen! Und dabei hatte sie doch überhaupt keine Erfahrung im auflesen von Flüchtlingen. Und eigentlich wollte sie Joe Morelli nie wieder sehen.

Was dann passiert
Stephanie übernimmt den Job und findet Morelli. Doch ihn finden und ihn der Polizei ausliefern ist ein himmelweiter Unterschied. Und Grandma Mazur ist auch keine große Hilfe. Auch wenn sich niemand so gut in Beerdigungs-Instituten auskennt wie sie! Und vor allem, wieso fühlt sich Stephanie immer noch von Joe angezogen? Und wie passt der dunkelhaarige, geheimnisvolle Kopfgeldjäger Ranger in die ganze Sache? Und wer ist wirklich der Mörder, wenn es Joe nicht war?

Fazit
Janet Evanovich ist einfach genial. Der Witz und die Schlagfertigkeit von Stephanie Plum sind außergewöhnlich. Natürlich ist diese Geschichte auch mit einem Augenzwinkern zu sehen, denn niemand – wirklich niemand – ist so tollpatschig. Aber es ist einfach ein Genuss das zu lesen! So witzig und flüssig geschrieben, dass ich erstens das Buch in einem Rutsch gelesen habe und zweitens desöfteren laut lachend auf dem Sofa saß. Wer also ein witziges Buch sucht ist bei Janet Evanovich genau richtig. Man kann es kaum erwarten, den nächsten Teil in den Händen zu halten!

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