Elmar Schwertheim: Kleinasien in der Antike

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Kleinasien in der Antike Von den Hethitern bis Konstantin

Das Buch ist im Jahre 2005 im Verlag C. H. Beck aus München erschienen. Es ist 128 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Kleinasien gilt in der Geschichtswissenschaft als „eines der politisch wichtigsten und kulturelle bedeutendsten Räume der antiken Welt“, wie die Inhaltsangabe auf dem hinteren, grünen Buchdeckel berichtet. Das Buch möchte die „vielfältigen Entwicklungen“ Kleinasiens beschreiben und zwar von der prähistorischen Zeit über die Zeit der orientalischen Hochkulturen, der griechischen Kolonisation, der Herrschaft der Perser, den Eroberungen Alexander des Großen, dem Hellenismus bis hin zur Herrschaft der Römer einschließlich dem entstehenden römischen Reiches unter Konstantin dem Großen.

Über den Autoren

Elmar Schwertheim unterrichtet als Professor für Alte Geschichte an der Universität Münster. Er ist dort auch Leiter der Forschungsstelle Asia Minor.

Die Buchbesprechung

Das Buch gehört zu der Buchreihe „Wissen in der Beck`schen Reihe“. In dieser Buchreihe werden bestimmte historische THemen schlaglichtartige beleuchtet.

In ihrer Themenauswahl und wissenschaftlichen Ausrichtung gehen die Bücher zwar weit über das klassische Schulwissen hinaus, müssen aber trotzdem oft (leider) sehr oberflächlich bleiben. Was sicherlich aus dem geringen Umfang geschuldet ist.

Eine Sache gefällt an diesem Buch: Es enthält einige Schwarzweißfotos und Zeichnungen, die die Ausführungen illustrieren sollen.

Soweit bei dem beschränkten Platz möglich, beschreibt Schwertheim die Geschichte Kleinasiens. Er beschränkt sich als Autor auf politische und religiös-kulturelle Themen. Bereiche wie die Gesellschaftsordnung, Wirtschaft oder das Militärwesen kommen also nicht vor.

Kleinasien liegt in der heutigen Türkei: Mit viel gutem Willen kann man die Region also als Vorläufer vom Osmanischen Reiche und der heutigen Türkei sehen. Zumindest unter regionalen Gesichtspunkten stimmt das. Wer sich (beispielsweise) nicht nur für Geschichte und das Altertum interessiert, sondern auch für die heutige Türkei, wird hier viele interessante Dinge erfahren können.

Kleinasien gehört nicht unbedingt zu den Themen, über die man etwas im schulischen Geschichtsunterricht erfährt. Da stehen andere Länder im Vordergrund. Auch über die historische Entwicklung des Christentums erfahren Kinder und Jugendliche im Religionsunterricht in der Regel nichts. Wer sich als Leser für historische Themen interessiert, wird hier also auf Informationen stoßen, die zwar formal an der Oberfläche bleiben und zum Weiterlesen an anderer Stelle anregen, trotzdem aber interessant sind. Der Titel mag auf den ersten Blick nicht gerade Interesse wecken, sollte aber nicht davon abhalten, zu dem Buch zu greifen.

Das Fazit

Formal ist das Buch ein Geschichtsbuch, das über Ereignisse berichtet, die lange zurückliegen. Sieht man sich aber die Türkei von heute an, die ja bekanntlich im historischen Asia minor gelehen ist, kann man hier schon viele interessante Details erfahren.

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