Emperor Of Sand

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DÜSTER UND MELODIÖS!

Die Band:
Nach Aufenthalten in diversen anderen Bands beschlossen Troy Sanders (Bass, Gesang), Brent Hinds (Gitarre, Gesang), Bill Kelliher (Gitarre) und Brann Dailor (Schlagzeug) im Jahr 2000 fortan gemeinsam Musik zu machen. Nach einem Demotape und ersten Tourneen mit Cannibal Corpse oder Morbid Angel erschien 2002 ihr Debütalbum „Remission“. In den folgenden Jahren entwickelten sich mit ihrer Mischung aus Prog, Metal und Grunge zu einem echten Geheimtipp. Ihr fünftes Album „The Hunter“ erreichte erstmals die Top Ten in ihrer amerikanischen Heimat. Weltweit wuchs die Fangemeinde und Kritiker loben die große musikalische Vielfalt, die auf ihren Alben abliefern.

Das Album:
Als Mastodon mit der Arbeit am neuen Album begannen, hätten sie schon einiges an Material, da durch die Aufnahmesessions zum Vorgänger „Once More Round The Sun“ noch zahlreiche Songfragmente vorhanden waren. Bedingt durch zahlreiche private Schicksalsschläge begannen die Aufnahmen erst im Oktober 2016. Eben diese Schicksalsschläge waren dafür verantwortlich, dass Themen wie Krankheit und Tod den Weg auf dieses Album fanden.

Allerdings würde man Mastodon Unrecht tun, wenn man „“ durchweg als düsteres Album bezeichnen würde. Vielmehr ist das Album einer Band, die sich ihrer Stärke und ihrem Können bewusst ist. Es gibt derzeit wenige Bands, die auf dem alternativ–progressivem Pflaster Mastodon das Wasser reichen können.

Dabei ist es egal, ob die Band rockige Parts („Sultan‘s Curse“), poppige Einflüsse („Show Yourself“) oder ein echtes Progmonster („Jaguar God“) auf den Hörer loslässt. Im Fall von „Jaguar God“ spielen die Musiker sogar mit Elementen aus der Kultur der Maya, die in diesem Song Einlass gefunden haben. Mastodon bedienen jede Schublade ganz auszeichnet, auch wenn man das eine oder andere von ihren früheren Alben her kennt. Trotzdem machen die Songs allesamt Spaß, zumal Troy Sanders auch stimmlich überzeugen kann.

Trackliste:
01 – Sultan‘s Curse
02 – Show Yourself
03 – Precious Stones
04 – Steambreather
05 – Roots Remain
06 – World To The Wise
07 – Ancient Kingdom
08 – Clandestiny
09 – Andromeda
10 – Scorpion Breath
11 – Jaguar God

Fazit:
Mastodon bleiben der Riege ihrer guten bis sehr guten Alben treu und legen mit „Emperor Of Sand“ ein hervorragendes Album vor, das viele unterschiedliche Aspekte der modernen Rockmusik vereint. Manch einer mag kritisieren, dass sich die Songs allesamt auf einem ähnlichen Temponiveau bewegen, wodurch das Album vermeintlich nicht ganz so abwechslungsreich erscheint. Doch beschäftigt man sich intensiver mit dem Werk, wird man immer wieder neue Details an und in den Songs entdecken. Daher ist es absolut verständlich, dass „Emperor Of Sand“ bei den Szenemagazine Metal Hammer und Rock Hard zum Album des Monats gekürt wurde.

 

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