Erasure – I Love Saturday EP

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

  – I Love Saturday EP

  1. I Love Saturday
  2. Ghost
  3. Truly, Madly, Deeply
  4. Tragic (Live Vocals)

I Love Saturday, die EP

Die EP I Love Saturday stammt aus dem Jahre 1994 und ist als Derivat des großartigen Albums I Say I Say I Say anzusehen, das mit seinen verspielten Synthpopmelodien und Andy Bells souligen Gesang zu den besten in der Karriere des Duos gehört.

Im Zuge der damaligen Singleveröffentlichung entschloss man sich dem Stück I Love Saturday gleich eine ganze EP zu spendieren, d.h. anstatt nur einer Single mit diversen Remixen, hat man es bei einer EP mit einer Art Mini-Album zu tun. Neben dem schon bekannten „I Love Saturday“ findet man darauf dann auch gleich drei unveröffentlichte Songs, die alle aus der Zeit der I Say-Sessions stammen.

Im Gegensatz zu früheren EPs wie Crackers International oder Abba-Esque zeigt sich I Love Saturday um einiges experimenteller, damals müssen Ersaure wirklich auf der Höhe ihrer kreativen Schaffensperiode gestanden haben, anders ist die hohe Qualität der Stücke nicht zu erklaren.

Das Lied „I Love Saturday“ ist ein typischer Lovesong mit recht schnulzigem Text und einer süßlichen Melodie, da hätte man vielleicht auch einen andreren Song aus dem I Say-Album nehmen könnne, aber gut eingängig ist das Stück ja, wenn lyrisch auch etwas flach.

Weitaus interessanter wird es mit „Ghost“,  dass aus einer anderen Zeit zu stammen scheint, ich muss bei dem Song an ein altes viktorianisches Schloss denken, das von Gespenstern heimgesucht wird, und von dessesn Geschichte Andy mit einer ehrfürchtigen Stimme erzält, neben dem tollen Gesang, der einfach ungewöhnlich ist, weil Andy so vorher nie gesungen hat, überraschen auch die Synthiepassagen von Vince Clarke, auch die Melodie erinnert an so ein Gespensterschloss.

Mit „Truly, Madly, Deeply“ haben wir hier einen echten Trancehammer auf der EP, wieder sind Gesang und Musik sehr ungewöhnlich, besitzen aber trotzdem den typischen Erasureklang. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser Song in den Clubs sehr gut funktioniert hat. Der treibende Beat und die immerwiederkehrenden Synth-Spielereien halten einen bei der Stange.

„Tragic“ ist ein würdiger Abschluss dieser äußerst gelungenen EP, vom Gesang her scheint mir dieser Song  einem alten Volkslied entleht zu sein. Jedenfalls klingt die Melodie sehr stark nach Mittelalter.

Fazit

Auf der I Love Saturday EP haben Erasure platz für ihre interessanten Klangexperimente gefunden, die zwar nicht auf das reguläre Album I Say I Say I Say gepasst hätten, aber gerade durch ihre exzellente Qualität bestechen.

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