Erik Hornung: Das Tal der Könige

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Das Tal der Könige

Erik Hornung. C.H. Beck Verlag 2011, Taschenbuch, 128 Seiten, € 8,95

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Erik Hornung: Das Tal der Könige

Das Buch ist im Jahre 2002 im Verlag C. H. Beck, München, erschienen. Es ist 119 Seiten lang.

Die Inhaltsangabe

Die Pyramiden sind wie die Pharaonengräber im Tal der Könige „das faszinierendste Zeugnis für die Totenkultur des alten Ägypten“, wie die Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel berichtet. Das Buch beschreibt demnach auch, wann und warum die riesige Totenstadt angelegt wurde und wie die bedeutendsten Gräber aussehen. Der Autor erklärt auch die religiösen Texte mit ihrem Jenseitsbild.

Hier liegt ein Buch aus der Reihe „Wissen in der Beck`schen Reihe“ vor.

Über den Autoren

Erik Hornung ist emeritierter Professor für Ägyptologie an der Universität Basen / Schweiz. Der Beck-Verlag hat also wieder einmal einen ausgewiesenen Fachmann für ein Buch gewinnen können.

Die Beschreibung des Buches

Das Buch bietet 18 Abbildungen. Die meisten von ihnen sind Zeichnungen, die Hieroglyphen aus den religiösen Büchern der Königsgräber zeigen. Am Ende gibt es eine Karte des östlichen Teils des Tals der Könige; hier sind die wichtigsten Königsgräber eingezeichnet. Es ist irgendwie bedauerlich, daß es hier keine Fotographien gibt. Es wäre nämlich schon schön gewesen, wenigstens von einigen Königsgräbern ein Bild gezeigt zu bekommen.

Den Texten ist der berufliche Hintergrund des Autoren deutlich anzumerken. Sie sind leicht verständlich geschrieben, also auch gut für den fachlichen Laien verständlich, ohne allerdings ein Reiseführer zu sein. Wer den sucht, sollte zu anderer Literatur greifen.

Der Informationsgehalt ist sehr hoch. Die Ausführungen weisen einen sachlichen und fachwissenschaftlichen Charakter auf; eine populärwissenschaftliche Herangehensweise ist ihnen also fremd.

Insbesondere das Kapitel über die religiösen Bücher macht schnell deutlich, daß der Leser schon ein gewisses Grundverständnis für die Ägyptologie und einen Zugang zum alten Ägypten mitbringen muß. Ansonsten bleiben dem Leser von heute die Inhalte doch zu fremd. Was nicht unbeding an Hornungs Schreibstil liegt. Wortwahl und Denkweise des alten Ägypten sind unseren modernen Denkgewohnheiten doch zu unterschiedlich, als daß sie sich leicht erschließen ließen.

Das Fazit

„Ägypten und seine Geschichte – igittigitt! Warum soll ich mich denn damit beschäftigen?“ So könnte der geneigte Leser nun fragen. Die Antwort auf diese Frage fällt leicht.

Ägypten ist heute mehr als ein Urlaubsland. Viele Wissenschaftssendungen stellen im Fernsehen seine Geschichte vor. Auch in geschichtswissenschaftlichen Zeitschriften taucht Ägypten immer wieder auf. Das vorliegende Buch kann eine sinnvolle Ergänzung dazu sein, um tiefergehende und ergänzende Informationen zu erhalten.

Der Verlag C. H. Beck beschäftigt sich in seiner Wissens-Reihe mit Themen, die auf den ersten Blick abseitig und uninteressant erscheinen. Aber gerade deswegen, weil sie eben nicht auf einen bestimmten Aspekt der deutschen Geschichte, nämlich die unseligen 12 Jahre der Nazi-Diktatur in Deutschland beschäftigen, sondern ihr Augenmerk auf andere Themen, die genauso spannend sind, legen, ist es schon interessant und wichtig, sich auch mit ihnen zu beschäftigen.

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