Erinnerung an Douaumont

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Erinnerung an Douaumont

Peter Kaul. TEIA - Internet Akademie und Lehrbuch Verlag 2009, Taschenbuch, 315 Seiten, € 29,86

Rezension von: humpty040 | Rezensionsdatum:

Erinnerung an von

Eine deutsch-französische Liebesgeschichte

Inhaltsangabe

Sophie, eine junge Studentin, erwirbt gegen den Willen ihres Freundes Thomas, auf einem der zahlreichen  Trödelmärkte Berlins, ein Buch mit dem Titel „Douaumont, Schlachten des 1. Weltkrieges“. Sie plant das Thema in eine Hausarbeit für die Uni einzubauen. Beim Blättern im Buch, sie sind schon auf dem Nachhauseweg, fallen zwei alte, vergilbte Liebesbriefe einer jungen Französin, aus dem Buch heraus. Am späten Nachmittag zu Hause, beginnt sie zu recherieren. Ihre Recherchen führen sie zunächst in die Nähe von Dresden an die Adresse des Briefempfängers. Eine alte Bewohnerin des Hauses erinnert sich noch an die Familie und teilt ihr mit, dass in unmittelbarer Nähe noch eine Nichte des Empfängers wohnt und Sophie sucht diese auf. Zunächst kann die Nichte, eine ältere Frau ihr nicht helfen. Sophie erhält von ihr aber den Hinweis , dass der Gesuchte vor Jahren nach Frankreich gezogen ist. Enttäuscht fährt Sophie nach Hause zurück. Am Abend, erhält sie einen Anruf von der Frau, die ihr die Adresse mitteilt, die sie verlegt hatte. Sophie entschließt sich mit Thomas nach Frankreich zu fahren. Ihr Weg führt sie nach Belleville, in der Nähe von Macon, auf den Hof eines Winzers. Dort wird gerade, als sie ankommen, der älteste Mann Frankreichs vom Fernsehen interviewt, ein gewisser Monsieur Robert Müller, der, wie sich im Interview herausstellt, Empfänger der Briefe ist und Robert beginnt seine Geschichte zu erzählen.

Er erzählt, wie er sich als junger Oberprimaner mit Freunden freiwillig zum Militärdienst gemeldet hat und die Gruppe nach der Grundausbildung beim 105. Sächsischen Infanterie Regiment an die Westfront versetzt wurde. Er erzählt vom Krieg, seiner Internierung in Südfrankreich, der Heimkehr in ein politisch aufgewühltes, zerrüttetes Deutschland und wie er Claude, seinen Freund und französischen Kriegskameraden, kennen gelernt hat.

Nach  Gefangenschaft und  Kapitulation Deutschlands besucht Robert während der Semesterferien Claude auf dessen Weingut und verliebt sich in dessen Tochter Claudine. Lange Zeit nach dem er wieder in Deutschland ist und der Kontakt eingeschlafen scheint, erhält er einen Brief, der ihn umgehend wieder nach Frankreich fahren lässt.

Fazit

Ich war  ein wenig irritiert, als ich feststellte, dass  der TEIA-Verlag, den ich bislang nur von Internet-Kursen und Lehrbüchern kannte, eine Liebesgeschichte veröffentlicht hat, deren Handlung zwar frei erfunden ist, aber auf historischen Ereignissen beruht, dem sogenannten „Todeslauf des 105. Sächsischen Infanterie Regimentes im Ersten Weltkrieg. Der Rücksprung von der Gegenwart in die Vergangenheit ist gut gelungen.

Den Roman finde ich jedoch weder kitschig noch verherrlichend, sondern sehr unterhaltsam und kurzweilig und nicht moralisierend.  Das Layout ist augenfreundlich gewählt.
Insgesamt lohnt es sich, das Buch zu lesen.

Das Buch ist auch als E-Book erhältlich.

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