Ernst sein ist alles

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Lachfaktor
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  • Musik
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  • Darstellung
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  • Story
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: Charalabos Tsilimekis | Rezensionsdatum:

Ein spritzige Verfilmung eines Oscar Wilde Stückes, in dem die Hauptdarsteller durch fabelhafte und wortgewandte Dialoge überzeugen. Eine Komödie mit hohem Lachfaktor, sofern man sich darauf einlässt.

Inhalt
Die beiden besten Freunde Algernon Moncrieff und Jack Worthing sind sich eigentlich nur in weniger Hinsicht verschieden. Algernon wohnt eigentlich in der Stadt und leidet an Spielsucht, die Folge davon ist seine stets knappe Kasse. Jack hingegen lebt auf dem Land und an Geld mangelt es ihm hier nicht. Doch ab und an sehnt er sich nach der Unbekümmertheit der Stadt und gibt seinem Personal vor, seinen Bruder Ernst in der Stadt zu besuchen. Allerdings hat Jack gar keinen Bruder mit diesem Namen.

Zweimal Ernst – Rollentausch mal anders
Während Jack sich in der Stadt als Ernst ausgibt und mit diesem Namen die schöne Gwendolin Fairfax zur Heirat bittet, gibt sich Algernon auf dem Lande als Jacks Bruder Ernst aus und verlobt sich dort mit der jungen Cecily Cardew. Beide Frauen sind vor allem dadurch zur schnellen Hochzeit bereit, weil ihnen der Name Ernst so gefällt. Doch als sich schließlich alle Hauptdarsteller des Films auf dem Lande begegnen, kommt es zur Aufllösung und beide Frauen müssen feststellen, das keiner der Männer Ernst heißt, geschweige denn überhaupt ein Ernst existiert.

Schließlich wollen sich die Männer aber auf eben diesen Namen umtaufen lassen, doch der Hochzeit zwischen Jack Worthing und Gwendolin Fairfax steht ihre Mutter im Wege, die in Jack nur einen Waisenjungen sieht, der am Bahnhof ausgesetzt wurde. Schließlich stellt sich am Ende aber heraus, dass Jacks Vater niemand geringeres war, als der Vater von Algernon, weshalb diese beiden doch Brüder sind. Aber Jack erlaubt Cecily, deren Vormund er ist, Algernon nur zu heiraten, sollte Gwendolins Mutter das Einverständnis zu seiner Vermählung mit ihrer Tochter geben. Schließlich gelingt es doch und alle können heiraten.

Fazit
Wie der Inhalt des Films schon zeigt, ist der Film keinesfalls dafür geeignet, mal nebenher geschaut zu werden, denn eine gewisse Aufmerksamkeit ist hier Pflicht, will man sich nicht im Netz der Namen und Beziehungen verheddern. Schafft man aber von Anfang an einen freien Blick auf die Geschehnisse zu bewahren, stellt sich „Ernst ist nicht alles“ als tolle Komödie heraus, in der jeder Dialog ein spritziges Feuerwerk von wörtlicher Kunst ist. Es macht Spaß dabei zuzusehen, wie plump die Akteure agieren und damit vollkommen ihre Rollen ausleben. Vor allem eine Empfehlung, wenn es nicht allzu leichte Komödienkost sein darf und der Witz weniger in den Pointen als den Dialogen gesucht wird.

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