Escape

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MIT OFFENEN ARMEN!

Die Band:

Die beiden ehemaligen Santana-Musiker Neal Schon (Gitarre) und Gregg Rollie (Keyboards) gründeten 1976 in San Francisco die Band . Die ersten Alben zeichneten sich durch lange Instrumentalteile und progressive Elemente aus, wobei sich der damalige Sänger Robert Fleischmann und Gregg Rollie den Part am Mikrofon teilten. Nachdem der erhoffte Erfolg ausblieb, verpflichtete man den jungen Sänger Steve Perry, der erstmals auf dem Album „Infinity“ dabei war und der Band mit „Wheel In The Sky“ den ersten Hit verpasste. Für Gregg Rollie kam etwas später Jonathan Cain zur Band, was sich beim Songwriting bemerkbar machte. In den folgenden Jahren stiegen zu einer der großen Rockbands auf und begründeten mit ihrem Sound den (Adult Oriented Rock) mit. 1987 das Ende, auch bedingt durch die Tatsache, dass Steve Perry mehr und mehr das Ruder übernahm. 1996 gab es eine Reunion, doch an die alten Erfolge konnten zunächst nicht anknüpfen. 2001 stieg dann mit Arnel Pineda ein neuer Sänger ein. Bis heute ist die Band aktiv und Gast auf zahlreichen Festivals.

Das Album:

Während Bands wie oder auch in Deutschland große Erfolge feiern konnten, blieben Journey hierzulande immer ein wenig im Schatten der Kollegen. Das ist sehr bedauerlich, denn gerade „Escape“ ist für den Melodic Rock das, was Thriller für die Popmusik war. Ein geradezu bahnbrechendes Album. Erstmals war der neue Keyboarder Jonathan Cain auf diesem Album für weite Teile des Songwritings verantwortlich. Und der Erfolg sollte ihm Recht geben. Allein in den USA heimste die Band neunmal Platin für „Escape“ ein. Fünf der zehn Titel wurden als Single ausgekoppelt, die allesamt die Top 20 der Billboardcharts erreichten. Und noch heute wird das Album immer wieder genannt, wenn es bei Umfragen um die besten Rockalben aller Zeiten geht.

Zehn Songs haben Steve Perry, Jonathan Cain, Neal Schon, Ross Valory (Bass) und Steve Smith (Schlagzeug) seinerzeit aufgenommen. Schon der erste Titel „Don´t Stop Belivin´“, der sich als einziger Journey-Titel überhaupt in den deutschen Charts platzieren konnte, ist ein Musterbeispiel dafür, was dieses Musikgenre ausmacht: ein dramatischer Songaufbau, der in einem hymnenhaften Refrain gipfelt. Getragen von einem Sänger, der im weiteren Verlauf zur absoluten Höchstform aufläuft und nicht umsonst bis heute als eine der besten Stimmen des Melodic Rock gilt.

Das Journey aber nicht nur die ausgefeilten Arrangements liegen, sondern das sie auch eine Rockband sind, stellen Titel wie „Stone In Love“ oder „Lay It Down“ unter Beweis. Und bei „Dead Or Alive“ verwischen die Grenzen zum Hardrock. Nicht nur hier zeigt Neal Schon, was er an der Gitarre alles kann.

Kein Rockalbum ohne Balladen. Mit „Open Arms“ setzen Journey hier einen echten Meilenstein hin. Ein Song, der für Steve Perry wie gemacht ist und der bis heute eine Gänsehautgarantie besitzt.

Trackliste:

01 – Don´t Stop Belivin´

02 – Stone In Love

03 – Who´s Crying Now

04 – Keep On Runnin

05 – Still They Ride

06 – Escape

07 – Lay It Down

08 – Dead Or Alive

09 – Mother, Father

10 – Open Arms

 

Fazit:

Mit „Escape“ haben Journey ihren absoluten Zenit erreicht. Kein Album danach konnte an den Erfolg dieses Megaselllers anknüpfen. Zusammen mit „IV“ von Toto und dem Debüt von ist „Escape“ das Album, welches den Melodic Rock mitbegründet und nachhaltig geprägt hat. Dem Album mag vielleicht der große Welthit fehlen, den die anderen Bands seinerzeit hatten, aber in Gänze betrachtet ist das Singmaterial von „Escape“ so gut, das wirklich jeder Song als Single hätte ausgekoppelt werden können. Für Fans der melodiösen Rockmusik ist Journey damit grundsätzlich und dieses Album insbesondere ein absolutes Muss.

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