Eva Gesine Baur: Meisterwerke der erotischen Kunst

Autorenwertung
  • Übersichtlichkeit
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Informationen
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Lesbarkeit
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Recherche
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Gesamt
    5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne

Meisterwerke der erotischen Kunst

Eva Gesine Baur. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 1997, Gebundene Ausgabe, 183 Seiten, € 6,13

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Meisterwerke der erotischen Kunst

Das Buch ist im Jahre 2002 im erschienen. Es ist 296 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Paul Cezanne, Francisco de Goya, Salvadore Dali, Peter Paul Rubens, Tizin, Otto Dix, Gustav Klimt, Roy Lichtenstein, Gustave Courbet, George Grosz, Auguste Rodin, Jan Vermeer und Leonardo da Vinci – die Creme de la Creme der klassischen Malerei ist hier genauso vertreten wie viele unbekannte Meister. Franz Xaver Winterhalten, Urs Graf, Jean-Leon Gerome und Edouard Bernard Debat-Pouson seien hier als Beispiele genannt.

Wer genau hinschaut, erkennt schnell die Gemeinsamkeiten. Das Buch zeigt klassische und zumeist europäische Malerei. Das Buch ist in verschiedene Kapitel eingeteilt, die Titel wie „Salome oder: Die Stripperin der Priesterin“, „Skandalfrauen oder: Was die Welt empörte an Maja und Olympia“, „Ein Mann und eine Frau oder: Warum der Orgasmus dem Tod verwandt ist“ oder „Freundinnen und Schestern oder: Zärtliche Spiele eines weiblichen Duos“ führen.

Über die Autorin

Baur ist gelernte Köchin und hat Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften, Musikwissenschaft und Gesang studiert. Sie hat 1991 in München mit der Arbeit Studien zum französischen und englischen Kinderbild im 18. und 19. Jahrhundert promoviert. Zum Thema Die Frau an seiner Seite hat sie biographische Romane über Charlotte Schiller, Constanze Mozart und die Ehefrau Mathilde Schönberg von Arnold Schönberg geschrieben. Daneben veröffentlicht sie Belletristik unter dem Pseudonym Lea Singer.

Die inhaltliche Besprechung

Das Buch zeigt nicht nur Bilder. Baur begleitet sie mit fachkundigen Texten. Sie sind zwar kunstwissenschaftlich und kunsthistorisch orientiert, trotzdem aber so leicht verständlcih geschildert, daß sie auch für den Laien leicht verständlich geraten sind. Im Vergleich zu vielen Ausstellungskatalogen mit ihrem kunstwissenschaftlich anmutenden Geschwafel ist dies ein großes Plus, das man der Autorin durchaus zugutehalten muß.

Die ersten Seiten eines jeden Kapitels sind komplett in rot gehalten, die Buchstaben der Überschrift kompett in weiß. Die letzte Seite eines jeden Kapitels ist kompett schwarz und mit einem Farbfoto versehen.

Mit Pornographie hat dieses Buch nun wirklich überhaupt nichts zu tun. Es bewegt sich vielmehr auf dem Niveau eines kunstwissenschaftlichen Fachwerkes. Auf den großzügig gestalteten Seiten werden Kunstwerke der klassischen Malerei erklärt. Die Bilder umfassen oft die ganze Buchseite, ihnen allen sind die technischen Daten beigefügt. Da gerade – um ein Beispiel zu bringen – in der klassischen Malerei immer wieder Bezüge zur Antike und deren Götterwelt vorhanden sind, kann der Leser bei eifriger Lektüre viel über die europäische Geistesgeschichte lernen.

Der Leser sollte sich also von dem schlüpfrig anmutenden Buchtitel nicht abschrecken lassen. Buchliebhaber beiderlei Geschlechts kommen hier durchaus auf ihre Kosten.

Das Fazit

Hier liegt ein ansprechend gestaltetes Buch vor, das klassische Kunst erklärt.

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar