Feuer in Eden

Autorenwertung
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Feuer in Eden

Gabriela Prahm (Übersetzer). Goldmann Verlag 1993, Taschenbuch, 544 Seiten, € 0,45

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Feuer in Eden von

Lara Mallory hat sich in Eden Pass als Ärztin niedergelassen, da kein Krankenhaus trotz ihrer Qualifikation sie einstellen will. Vor einigen Jahren hatte es einen Skandal gegeben, in dem sie als Ehebrecherin ihres Politiker-Ehemannes gebrandmarkt wurde. Ihr Mann hat sich inzwischen das Leben genommen, hatte ihr jedoch die alte Praxis des Arztes seiner Heimatstadt, Eden Pass, vermacht. Dorthin zieht Lara nun, obwohl die gesamte Familie ihres verstorbenen Mannes gegen sie ist und gegen sie intrigiert, aber sie hat einen Plan…

Eines Nachts kommt ein junger Mann – Key –  zu ihr in die Praxis, der offensichtlich angeschossen wurde, dies jedoch auf keinen Fall melden oder in einem Krankenhaus behandeln lassen will. Da er nicht weiß, daß sich der alte Arzt mittlerweile zur Ruhe gesetzt hat, ist er sehr überrascht, Lara anzutreffen, die ihn behandelt, ohne zu wissen, daß sie die Frau seines verstorbenen Bruders ist. Auch sie erfährt erst am nächsten Tag, wen sie behandelt hat. Zwischen beiden entwickelt sich eine Art Haßliebe mit viel Leidenschaft, die beide jedoch versuchen zu unterdrücken. Key ist nur vorübergehend in Eden Pass, in der seiner Familie die größte Firma des Ortes – Tacket Oil – gehört; er arbeitet als Pilot und ist auf Bitten seiner Schwester Janellen zurückgekommen, da es seiner Mutter, die den Konzern leitet, nicht gut geht.

Laras Praxis läuft nicht gut, da Keys Mutter allen Menschen am Ort gedroht hat, sie sollen sie meiden. Aufgrund der Tatsache, daß die meisten Einwohner direkt oder indirekt von Tacket Oil abhängig sind. Als eines Tages ein kleines Mädchen im Auto der Eltern einen Unfall hat und ihr fast der Arm abgerissen wird, sorgt Lara für die Erstversorgung und  muß dann durch einen Zufall die Hilfe Keys in Anspruch nehmen, der alle mit einem Flugzeug ins nächste Krankenhaus fliegt. Dadurch kommen sich Lara und Key näher, aber er mißtraut ihr sehr, weil sie seinen Bruder betrogen hat.

Dennoch schafft Lara es mit einem Trick, Key dazu zu bringen, sie nach „Montesangrines“ (ein Phantasiestaat in Mittelamerika) zu bringen, ein Land, in dem Lara mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter als Botschafter gesendet worden war und in dem beide umgekommen sind. Sie möchte den Tod ihrer kleinen Tochter nachvollziehen – sie war damals schwerverletzt ausgeflogen worden – und ihre sterblichen Überreste in die USA bringen. Sie geraten in einen Hinterhalt mit überraschenden Wendungen…

Zurück in den USA packt Lara schließlich die Koffer in Eden Pass, zu stark ist der negative Einfluß ihrer ehemaligen Schwiegermutter, als eine Katastrophe passiert, bei der sie gebraucht wird und bei der sich zeigt, welche Menschen wirklich auf ihrer Seite stehen und was damals wirklich passiert ist…

Fazit

Ein super spannender Roman, der sich trotz seiner weit über 500 Seiten sehr flüssig und schnell liest. Die Charaktere sind gut dargestellt und sehr glaubwürdig; neben der oben dargestellten Haupthandlung gibt es zahlreiche, ebenfalls sehr interessant dargestellte, Nebenhandlungen und -personen, deren Schicksal ebenfalls nahe geht!

Ein sehr empfehlenswertes Buch in guter Übersetzung.

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