Fire It Up

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

FEUER FREI!

Der Musiker:

Der gelernte Gastinstallateur John Robert Cocker, der von seinen Freunden nur Joe genant wird, begann seine musikalische Karriere in seiner Heimatstadt Sheffield. 1968 schaffte er mit dem Song „Marjorine“ erstmals den Sprung in die britischen Singlecharts. Ende des gleichen Jahres gelang ihm der Durchbruch mit dem Beatles-Cover „With A Little Help From My Friends“, das noch heute zu seinem Liveprogramm gehört und das ihn 1969 nach Woodstock führte, wo er einen umjubelten Auftritt hinlegte. In den 70ern wurde es etwas ruhiger um , da er mehr mit Alkoholexzessen auf sich aufmerksam machte. Mit dem selbstbetitelten Album „Cocker“ gelang ihm 1986 ein weiterer Volltreffer. Das Randy-Newman-Cover „You Can Leave Your Hat On“ wurde für den Film 9 1/2 Wochen verwendet und gilt heute als eines der besten Striptease-Lieder überhaupt. Seitdem ist Joe Cokcer Dauergast in den Charts. Hits wie „Unchain My Heart“, „Sail Away“ oder „“ festigten seinen Ruf als einen der besten weißen Bluessänger.

Das Album:

Mit „Fire It Up“ legt Joe Cocker jetzt sein mittlerweile 23.Studioalbum vor. Wie schon für den platingekrönten Vorgänger „Hard Knocks“ zog er sich für die Aufnahmen nach Kalifornien zurück und begab sich erneut in die Hände des Produzenten Matt Serletic. So entstanden im Winter 2011 und Frühjahr 2012 elf neue Songs, die Joe Cocker von seiner gewohnt guten Seite zeigen. Sicher, bahnbrechende Neuerungen werden mit dem Album nicht geliefert. Doch wo viele Alben in der Mitte des letzten Jahrzehnts überproduziert wirkten, kann „Fire It Up“ auf ganzer Linie punkten. Einmal mehr kann Joe Cokcer seinen eigenen Sound darbieten. Das dies, wie schon bei „Hard Knocks“ so gut funktioniert, liegt an dem wirklich guten Songmaterial, das sich die Musiklegende auf den Leib hat schneidern lassen.

Schon der im Vorfeld ausgekoppelte Titelsong „Fire It Up“ machte Lust auf das Album. Der Song geht sofort ins Ohr und es ist nicht verwunderlich, das Joe Cocker selbst über den Song sagt, das dieser dem gesamten Album einen entscheidenden Anstoss gab. Auch wenn keiner der folgenden zehn Songs an diesen heranreicht, ist die Auswahl mehr als solide. Gefühlvolle Balladen und toughe Rocknummern wechseln sich ab. Dabei beweist Joe Cocker, das er stimmlich noch immer in der ersten Liga spielt. Weitere Highlights sind „Eye On The Prize“, das ein wenig an „Hard Knocks“ erinnert, „The Letting Go“ und vor allem „I´ll Walk In The Sunshine Again“, das aus der Feder von Countrystar Keith Urban stammt.

Trackliste: 

01 – Fire It Up

02 – I´ll Be Your Doctor

03 – You Love Me Back

04 – I Come In Peace

05 – You Don´t Need A Million Dollars

06 – Eye On The Prize

07 – Younger

08 – You Don´t Know What You´re Doing To Me

09 – The Letting Go

10 – I´ll Walk In The Sunshine Again

11 – Weight Of The World

 

Fazit:

Joe Cokcer legt mit „Fire It Up“ ein grundsolides Album vor und beweist eindrucksvoll, dass der immerhin schon 68jährige Sänger noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Der Titelsong ist einer der besten Cocker-Songs überhaupt. Auch wenn das restliche Material da nicht ganz mithalten kann, ist kein wirklich schlechter Song vertreten. Insgesamt ein Album, das jeden Fan handgemachter Musik gefallen wird.

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