Firebirth

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Firebirth von Gotthard

Die Band:

Seit den 90er Jahren zählen die Musiker aus Lugano im Kanton Tessin zu den großen Namen im europäischen Hard Rock. Jedes der bisherigen neun Studioalben belegte den ersten Platz der Charts ihrer Heimat und Tourneen mit oder festigten den Ruf auch im restlichen Europa.

Das Album:

Der Tod eines Bandmitgliedes ist für eine Band sicher eine große Zerreißprobe. Als Sänger im Oktober 2010 unverschuldet bei einem Unfall ums Leben kam, stand für die restlichen Mitglieder die Frage im Raum, ob die Band weitergeführt werden sollte.

Im Sinne von Steve Lee entschloss man sich dazu, unter der Bedingung einen Sänger zu finden, der musikalisch und menschlich ins Bandgefüge passt. Mit dem Schweizer Nic Meader hat man einen Sänger gefunden, der stimmlich an die Tonlage von Steve Lee heranreicht und trotzdem noch genügend eigenen Spielraum besitzt. Gespannt warteten die Fans jetzt auf das neue Album.

Einen überaus positiven Vorgeschmack konnte man schon mit der Ballade „Remember It´s Me“ bekommen, die bereits vor einigen Monaten veröffentlicht wurde und andeutet, dass Gotthard mit Nic Meader den richtigen Mann gefunden haben.

Jetzt liegt mit „Firebirth“ das erste gemeinsame Album vor. Schon der Opener „Starlight“ unterstreicht, dass es absolut richtig gewesen ist, die Band am Leben zu erhalten. Der Song beginnt relativ verhalten, um nach gut eineinhalb Minuten förmlich zu explodieren.

Jeder Ton von Nic Meader unterstreicht, dass man keine Vergleiche mit Steve Lee mehr ziehen muss. Der ehemalige Frontmann kann sicher menschlich nicht ersetzt werden, hat jedoch in dem Schweizer einen überaus würdigen Nachfolger bekommen.

Die weiteren zwölf Songs bieten die gewohnte Gotthard-Mischung aus packenden Hardrock-Tracks mit stampfenden Beats, wummernden Gitarren und tollen Gesangslinien und schmachtenden Balladen. „Give Me Real“, „Fight“, „Right On“ oder „I Can“ sind grundsolide Rocker, die jeden Fan zufrieden stellen werden.

Neben dem schon bekannten „Remember It´s Me“ ist es auf der Balladenseite vor allem die zu Herzen gehende Frage „Where Are You“, die dem ehemaligen Frontmann der Band gewidmet ist. Mit „Shine“ und „The Storys Over“ sind es zwei Powerballaden, die sich zu weiteren Höhepunkten des Albums aufschwingen. Dazu zählt auch der Gute-Laune-Song „Yippie Aye Yay“, der ein wenig an „Hush“ vom Debütalbum erinnert und sicher auf der kommenden Tour die Fans anheizen wird.

Trackliste:

01 – Starlight

02 – Give Me Real

03 – Remember It´s Me

04 – Fight

05 – Yippie Aye Yay

06 – Tell Me

07 – Shine

08 – The Story´s Over

09 – Right On

10 – S.O.S.

11 – Take It All Back

12 – I Can

13- Where Are You 

Fazit:

Die Studioprobe haben Gotthard und ihr neuer Sänger Nic Meader auf jeden Fall gemeistert. „Firebirth“ ist ein richtig gutes Album, dass mit 13 Tracks viel Masse und vor allem viel Klasse besitzt. „Starlight“, „Remember It´s Me“ und „Yippie Aye Yay“ haben genügend Potential, um auch in späteren Jahren im Repertoire zu bleiben.

 Das Album kommt mit einer satten Produktion daher und unterstreicht einmal mehr, dass Gotthard eine der besten Hardrockbands sind. Auf die anstehende Tour kann man sich angesichts dieses Albums nur freuen und der Band für die weitere Zukunft alles Gute wünschen.

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