Fistful Of Fire

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalsierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DAS DING ROCKT!

Die Band:

Gitarrist gründete 1972 die Band Cacumen, mit der er insgesamt drei Alben aufnahm. Mit dem Wechsel zur Plattenfirma BMG/RCA ging auch eine Umbenennung einher und die Band nannte sich fortan . 1986 erschien das -Debüt „Don’t Touch The Light“, dass mit der Ballade „You Make Me Feel“ einen Hit im Stile der enthielt. Auch wenn die Band nie den ganz großen Durchbruch schaffte, etablierten sie sich in der härteren Rockszene. Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010 nahmen sie die Deutsche Nationalhymne auf und erreichten damit einen Platz in den Top 50 der deutschen Singlecharts. 

Das Album:

Untätigkeit kann man einer der Dienstältesten deutschen Hardrockbands sicher nicht vorwerfen. Allein seit 2017 sind zwei Studioalben („Byte The Bullet“, „“), ein Cover-Album („Legends“) und ein Livealbum („Live On Holy Ground – Wacken 2018“) erschienen. Zudem zahlreiche Tourneen. Eine Tour mit Metallegende Judas Priest war es dann auch, die Gitarrist Hans Ziller wieder ins Gedächtnis rief, dass der Sound der Band ein wenig härter werden sollte. 

Das Resultat liegt jetzt mit „Fistful Of Fire“, dass laut eigener Aussage, härteste Werk der Bandgeschichte vor. Nun sind solche vollmundigen Ankündigungen oft mit Vorsicht zu genießen. Häufig kaschieren sie Schwachstellen oder sollen ein Werk pushen, dass gerade mal Mittelmaß besitzt. Im Fall von „Fistful Of Fire“ ist das definitiv nicht so. 

Mit der satten Spielzeit von fast 60 Minuten (wobei es diesmal keinen zwanzigminütigen Spaßtrack wie „Friedensreich II“ gibt) kommt das Album daher und macht bereits im Opener „Gotta Get Away“ klar, was die Band will: starken, melodiösen Hardrock mit Eingängen Riffs und einer hohen Mitwippdichte. Mehr noch. Mit einem Song wie „The Devil Made Me Do It“ machen sie einen großen Schritt in Richtung und legen einen Titel mit absoluter Hitqualität vor. Auch die Ballade „When An Old Man Cries“ (die zudem noch als geniale Akustik-Version dabei ist) liegt weit über dem Durchschnitt. Hier ist man schon geneigt, beim ersten Hören die Taschenlampe des Handys zu aktivieren. 

Bei insgesamt vierzehn Songs (inklusive dem instrumentalen Intro „The Joker“) besteht natürlich immer die Gefahr, dass jede Menge Füllmaterial dabei ist. Auch wird dies jeder Hörer anders wahrnehmen, doch ich muss sagen, dass mich die Songs durch die Bank begeistert haben. Wo das letzte Album in der Masse ein wenig schwächelte, konnte mich „Fistful Of Fire“ überzeugen, zumal die etwas härtere Gangart der Band sehr gut steht. Und wenn selbst eine vollkommen klischeehafte Nummer wie „Rock ‚n‘ Roll Survivors“ überzeugt, muss man sagen: Bonfire haben alles richtig gemacht. 

Ein Wort noch zu Alexx Stahl, der seit 2016 die Vocals übernimmt und erneut eine ganz starke Leistung abliefert. Egal ob hohe Töne oder sanfte Passagen, der Sänger reitet mühelos über die Riffs, die ihm Hans Ziller und sein Sidekick Frank Pane präsentieren. 

Trackliste:

01 – The Joker

02 – Gotta Get Away

03 – The Devil Made Me Do It

04 – Ride The Blade

05 – When An Old Man Cries

06 – Rock ‚n‘ Roll Survivors

07 – Fire And Ice

08 – Warrior

09 – Fire Etude

10 – Breaking Out

11 – Fistful Of Fire

12 – The Surge

13 – Gloryland

14 – When An Old Man Cries (Acoustic Version)

Fazit: 

Bonfire legen mit ihrem 17. Studioalbum ein ganz starkes Werk vor. „Fistful Of Fire“ zählt definitiv zu den besseren Werken in der Diskografie der Band. Satter Hardrock ohne Schnörkle und mit viel Spielfreude, die sich auf den Hörer überträgt. Und mit „The Devil Made Me Do It“ und „When An Old Man Cries“ gibt es zu dem zwei überragende Titel mit Ewigkeitscharakter. 

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