Flesh & Blood

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ANGENEHMER SCHLANGENBISS!

Die Band:

Nach seinem Ausstieg bei gründete Sänger mit dem Gitarristen Micky Moody die Band . Als Support von Status Quo absolvierte die Band erste Liveauftritte. Mit dem dritten Album „Ready An‘ Willing“ konnte die Gruppe dann erste Erfolge feiern. In den 1980er waren Whitesanke auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Die Alben „Slide It In“, „1987“ und „Slip Of The Tongue“ erreichten allesamt Platinstatus. Die Singles „Here I Go Again“ und „Is This Love“ zählen noch heute zum Standardprogramm eines jeden Rocksenders. An diese Erfolge konnten nicht anknüpfen, so dass die Band sich 1997 auflöste. Zum dreißigjährigen Bandbestehen erschien 2008 ein neues Album. Seit dem sind wieder unterwegs. 

Das Album:

Recht vollmundig kündigte David Coverdale das neue Album „“ an. Es sollte das beste Werk seit Jahren sein und den Geist der großen Erfolge wieder aufleben lassen. Nach sieben Jahren, 2011 erscheint das bis dato letzte Album „“, war ich gespannt, was vor allem Coverdale noch kann, der inzwischen stramm auf die 70 zugeht. 

Mit „Good To See You Again“ beginnt das neue Werk sehr gefällig und man hört die Spielfreude, die die aktuelle Besetzung im Studio gehabt hat. Auch David Coverdale zeigt sich stimmlich in guter Form, was insbesondere auf der Bühne zuletzt ja nicht immer so war. Mit den nächsten Songs verstärkt sich das Gefühl, das Whitesanke nie wirklich weg waren. Allerdings ist die Stärke des Albums gleichzeitig seine größte Schwäche. Sicher, Titel wie „Get Up“ oder „Shut Up & Kiss Me“ sind echte Rocker. Nur hat man diese schon x-mal gehört. Auch das Schielen auf die großen Radiohits gelingt mit „When I Think Of You (Color Me Blue) eher mittelprächtig. 

Richtig gut wird das Album zum Ende hin. „After All“ ist eine tolle akustische Ballade, „Sands Of Time“ spielt mit orientalischen Klängen und die ungeschliffenen Bonus-Tracks „Can‘t Do Right For Doing Wrong“ und „If I Can‘t Have You“ zeigen, was alles möglich gewesen wäre. 

Ein echtes Pfund ist die Instrumentalisierung. Die beiden Gitarristen Joel Hoekstra und Reb Beach sind die eigentlichen Stars dieses Albums, denn sie spielen sich wahrlich meisterhaft die Soli zu und zaubern immer wieder brillante Rifs aus dem Hut. Doch auch David Coverdale macht in Summe eine gute Figur und kann überzeugen. 

Trackliste:

01 – Good To See You Again

02 – Gonna Be Albright

03 – Shut Up & Kiss Me

04 – Hey You (You Make Me Rock)

05 – Always & Forever

06 – When I Think Of You (Color Me Blue)

07 – Trouble Is Your Middle Name

08 – Flesh & Blood

09 – Well I Never

10 – Heart of Stone

11 – Get Up

12 – After All

13 – Sands of Time

14 – Can´t Do Right For Doing Wrong (Bonus Track)

15 – If ICan´t Have You (Bonus Track)

16 – Gonna Be alright (X-Tendo Mix)

17 – Sands Of Time (Radio Mix)

18 – Shut Up & Kiss Me (Video Mix)

Fazit:

Wer auf klassischen Hardrock steht, macht mit „Flesh & Blood“ nicht wirklich etwas falsch. Das Album ist durchaus hörbar, hat einige Perlen und zeigt, dass Whitesnake kein Abziehbild ihrer selbst ist. Sicher, besondere Innovationen gibt es nicht und an die großen Alben der Band, insbesondere an „Slip Of The Tongue“ reicht es nicht heran. Doch es macht gerade wegen des unglaublich guten Gitarrenspiels Spaß, das Album auch mehrfach zu hören. 

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